Schweiz 2021: Wanderung auf den Monte-Moro-Pass zur goldenen Madonna

Spontan hatten wir uns heute für eine Wanderung vom Stausee Mattmark auf den Monte Moro Pass entschieden. Die Wetterprognose sagte für den Nachmittag Gewitter und Regen voraus und wir wollten daher keine der geplanten Bergtouren oder Klettersteige in Angriff nehmen. Nach der gestrigen Besteigung des Allalinhorns war uns heute auch nach einer etwas gemäßigteren Tour zumute. Über den Monte Moro Pass verläuft die Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Auf der ca. 15 kilometerlangen Wanderung (T3, weiß-rot-weiß) vom Saastal bis zur Passhöhe sind ja ca. 700 Höhenmeter zu überwinden. Weiterlesen

Schweiz 2021: Hochtour auf das Allalinhorn (4.027 m)

Neben dem Breithorn wird auch das Allalinhorn als typischer „Anfängerberg“ von vielen Bergsteigern und solche, die es werden wollen, als ersten Viertausender begangen. Häufig natürlich mit einem Bergführer, da dieser die notwendigen Kenntnisse für eine Hochtour aufweist. Eine ausreichende Kondition muss jedoch vorhanden sein. Auch wir wollten heute bei bestem Wetter den 4.027 Meter hohen Berg angehen, allerdings als Zweierseilschaft. Dafür hatten wir uns vorher ausreichend vorbereitet und uns mit den erhöhten Gefahren, die bei einer Zwei-Personen-Hochtour auf uns warten könnten, vertraut gemacht. Das Allalinhorn kann als Halbtagestour von der Bergstation Mittelallalin auf ca. 3.454 Meter angegangen werden. Unterschätzen sollte man die Tour keineswegs, denn man befindet sich im hochalpinen Gletschergelände. Weiterlesen

Schweiz 2021: Ausruhtag in Saas Fee

Vor unserer morgigen Bergtour auf das Allalinhorn (4.027) beschlossen wir, den heutigen Tag ruhig angehen zu lassen und uns ein bisschen zu entspannen. Mit der Saastal-Card können alle Seilbahnen im Saastal (außer Metro Alpin) kostenlos genutzt werden. Wir beschlossen daher, den Murmeltieren an der Bergstation Spielboden (2.448 m.ü.M.) einen Besuch abzustatten und hofften, dass wir die niedlichen Nagetiere aus der Nähe sehen würden. Weiterlesen

Schweiz 2021: Auf das Almagellerhorn via Klettersteig (A+B)

Die zwei Flachlandtiroler wollten sich heute dem Hausberg von Saas Almagell widmen. Der Aufstieg auf das 3.326 Meter hohe Almagellerhorn verläuft über einen kleinen, leichten Klettersteig und später über Geröll- und Blockgelände mit zum Teil Kletterstellen im 1. und 2. Schwierigkeitsgrad (Bewertung auf SAC-Skala: T4). Die Tour ist von der Bergstation Heidbodme nicht direkt ausgeschildert. Am Berg selbst, dienen die weiß-blau-weißen Markierungen als Orientierungshilfe. Aber Vorsicht beim Abstieg: Hier sind die Markierungen nicht immer direkt zu erkennen.
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Schweiz 2021: Klettersteig auf das Mittaghorn (K2-K3 / B-C)

Unser erster Klettersteig im Schweiz-Urlaub führte uns heute bei bestem Sommerwetter auf das 3.142 Meter hohe Mittaghorn. Der Klettersteig ist mit K2-K3 (B-C) bewertet und gilt als mittelschwer. Der bestens gesicherte Steig ist ideal für Einsteiger, die über Trittsicherheit und etwas Bergerfahrung verfügen. Insgesamt verlangen vier Passagen entlang der Gratroute kräftigeren Einsatz der Arme. Der Abstieg erfolgt über die schrofige Ostflanke auf einem sehr gut markierten Weg (Normalroute, weiß-blau-weiß markiert). Weiterlesen

Schweiz 2021: Almageller Höhenweg inklusive Erlebnisweg

Unseren ersten Tag in der Schweiz wollten wir heute mit einer kleinen Akklimatisations-Wandertour mit wenig Höhenmetern beginnen. Wenn man als Flachlandtiroler auf ca. 1.700 Höhenmetern anreist, sollte man es zu Beginn nicht übertreiben. Ich hatte daher den Almageller Höhenweg herausgesucht, der uns von Furggstalden über den Almageller Erlebnisweg via Almagelleralp zur Station Kreuzboden bringen würde. Weiterlesen

Schweiz 2021: Ankunft im Saas-Tal

Auch im zweiten Corona-Pandemiejahr hatten wir uns die Schweiz als Urlaubsziel ausgesucht. Uns hatte es im letzten Jahr hier so gut gefallen, dass wir beschlossen hatten, auch im Jahr 2021 wiederzukommen. In diesem Jahr waren Klettersteigtouren, Viertausenderbesteigungen und Wanderungen geplant. Meine Aufstellung war recht ambitioniert und enthielt keine Lücken für Pausen- oder Regentage. Wie viele Touren wir am Ende davon tatsächlich umsetzen würden, würde sich erst im Laufe des Urlaubs zeigen. Weiterlesen

Island 2021: In der Schlucht Fjaðrárgljúfur und Beobachtung von Papageitauchern am Kap Dyrhólaey

Nach der sehr kurzen Nacht mit knapp 4 Stunden Schlaf, standen wir gegen 09:30 Uhr auf und machten uns abfahrbereit. Unser kurzer Islandausflug endete heute leider schon wieder. Um 00:30 Uhr ging unser Flug zurück nach Düsseldorf. Heute hatten wir daher noch den gesamten Tag Zeit für weitere Ausflüge. Auf unserem Plan stand die Schlucht Fjaðrárgljúfur, die durch ein Musikvideo von Justin Bieber so große Berühmtheit erlangte, dass die isländischen Behörden große Teile der Schlucht aus Naturschutzgründen schließen mussten. Danach wollten wir zum Kap Dyrhólaey und zum Flugzeugwrack am Lavastrand von Sólheimasandur. Außerdem wollten wir zum Abschluss den Wasserfällen Skógafoss und Seljalandsfoss einen Besuch abstatten. Weiterlesen

Island 2021: Vulkanausbruch am Fagradalsfjall im Geldingadalur-Tal

Ein Vulkanausbruch auf Island ereignet sich alle paar Jahre mal wieder und ist an sich nicht ungewöhnlich. Man denke nur an den Eyjafjallajökull im Jahr 2010 oder die Spalteeruption im Bárðarbunga-Vulkansystem im Jahr 2014. Ein Vulkanausbruch, der jedoch für jedermann zugänglich ist und das fast ohne große Gefahr, ist hingegen etwas Besonderes. Lange hatte sich der Ausbruch auf der Reykjanes-Halbinsel angedeutet. Immer wieder traten Erdbeben auf und Bewegung der Magma konnte durch die Geologen vor Ort festgestellt werden. Am 19. März wurden niederfrequente Erdbeben registriert, die möglicherweise durch Magma verursacht wurden und tatsächlich öffnete sich an diesem Tag eine Spalte in der Nähe des Fagradalsfjall im Geldingadalur. Weiterlesen

Island 2021: Land der Wasserfälle – Besuch des Brúarfoss, des Hjálparfoss, des Öxarárfoss, des Urriðafoss und der Schlucht in Gjáin

Tag für Tag hatte ich anhand der Live-Webcams (verfügbar auf youtube), die rund um das Gebiet Fagradalsfjall im Geldingadalur aufgestellt wurden, die Eruption des Vulkans verfolgt. Nachdem die Ausbruchsstelle die letzten Tage vor unserem Abflug keinerlei oberflächliche Aktivität gezeigt hatte und auch der harmonische Tremor am Vulkan abgestürzt war, war ich enttäuscht und traurig, dass ich das Schauspiel so knapp vor unserem Flug nach Island doch verpasst hatte. Marcel war da etwas optimistischer und redete mir Mut zu. Doch so wirklich aufmuntern konnte er mich nicht. Zudem war das Wetter heute auch sehr bescheiden und alle Webcams am Vulkankrater lagen in dichtem Nebel. Island ist aber zum Glück ein sehr abwechslungsreiche Land und hat sehr viele schöne Ecken. Für heute hatten wir daher den Besuch von einigen Wasserfällen auf unserer Tagesordnung. Weiterlesen