Unsere bereisten Länder

Da wir Geocacher sind, war für uns die Länderliste von Groundspeak (248 Länder) Grundstein unserer Berechnung und nicht die offiziellen UN-Staaten, von denen es „nur“ 206 (193 + 13 strittige Staaten) gibt.

 

Island 2021: In der Schlucht Fjaðrárgljúfur und Beobachtung von Papageitauchern am Kap Dyrhólaey

Nach der sehr kurzen Nacht mit knapp 4 Stunden Schlaf, standen wir gegen 09:30 Uhr auf und machten uns abfahrbereit. Unser kurzer Islandausflug endete heute leider schon wieder. Um 00:30 Uhr ging unser Flug zurück nach Düsseldorf. Heute hatten wir daher noch den gesamten Tag Zeit für weitere Ausflüge. Auf unserem Plan stand die Schlucht Fjaðrárgljúfur, die durch ein Musikvideo von Justin Bieber so große Berühmtheit erlangte, dass die isländischen Behörden große Teile der Schlucht aus Naturschutzgründen schließen mussten. Danach wollten wir zum Kap Dyrhólaey und zum Flugzeugwrack am Lavastrand von Sólheimasandur. Außerdem wollten wir zum Abschluss den Wasserfällen Skógafoss und Seljalandsfoss einen Besuch abstatten. weiterlesen

Island 2021: Vulkanausbruch am Fagradalsfjall im Geldingadalur-Tal

Ein Vulkanausbruch auf Island ereignet sich alle paar Jahre mal wieder und ist an sich nicht ungewöhnlich. Man denke nur an den Eyjafjallajökull im Jahr 2010 oder die Spalteeruption im Bárðarbunga-Vulkansystem im Jahr 2014. Ein Vulkanausbruch, der jedoch für jedermann zugänglich ist und das fast ohne große Gefahr, ist hingegen etwas Besonderes. Lange hatte sich der Ausbruch auf der Reykjanes-Halbinsel angedeutet. Immer wieder traten Erdbeben auf und Bewegung der Magma konnte durch die Geologen vor Ort festgestellt werden. Am 19. März wurden niederfrequente Erdbeben registriert, die möglicherweise durch Magma verursacht wurden und tatsächlich öffnete sich an diesem Tag eine Spalte in der Nähe des Fagradalsfjall im Geldingadalur. weiterlesen

Island 2021: Land der Wasserfälle – Besuch des Brúarfoss, des Hjálparfoss, des Öxarárfoss, des Urriðafoss und der Schlucht in Gjáin

Tag für Tag hatte ich anhand der Live-Webcams (verfügbar auf youtube), die rund um das Gebiet Fagradalsfjall im Geldingadalur aufgestellt wurden, die Eruption des Vulkans verfolgt. Nachdem die Ausbruchsstelle die letzten Tage vor unserem Abflug keinerlei oberflächliche Aktivität gezeigt hatte und auch der harmonische Tremor am Vulkan abgestürzt war, war ich enttäuscht und traurig, dass ich das Schauspiel so knapp vor unserem Flug nach Island doch verpasst hatte. Marcel war da etwas optimistischer und redete mir Mut zu. Doch so wirklich aufmuntern konnte er mich nicht. Zudem war das Wetter heute auch sehr bescheiden und alle Webcams am Vulkankrater lagen in dichtem Nebel. Island ist aber zum Glück ein sehr abwechslungsreiche Land und hat sehr viele schöne Ecken. Für heute hatten wir daher den Besuch von einigen Wasserfällen auf unserer Tagesordnung. weiterlesen

Island 2021: Reisen ins Ausland zu Corona-Zeiten

1,5 Jahre später stehen wir am Flughafen von Düsseldorf und fliegen nach langer Zeit endlich mal wieder ins Ausland. Bis auf einen kleinen Abstecher in die Niederlande und einem Urlaub in der Schweiz sind wir während der Corona-Pandemie ausschließlich in Deutschland unterwegs gewesen. Im März 2021 begann am Fagradalsfjall auf der Reykjanes-Halbinsel auf Island eine Spalteneruption, die immer noch anhielt. Daher geierte ich quasi jede Woche auf die Lockerung der Einreisebestimmungen, denn ich liebe Vulkane und wollte die Eruption unbedingt live sehen. Da Island die Einreisebestimmungen für Geimpfte zum 01.07.2021 tatsächlich gelockert hatte, buchten wir drei Tage später den Flug mit Eurowings nach Keflavik und saßen weitere drei Tage später schon im A-319 in das Land aus Feuer und Eis. weiterlesen

Abenteuerwanderung über den Grat der Engelsley im Ahrtal

Alpines Wandern im Mittelgebirge? Davon hatten wir zufällig im Internet gelesen. Die Überschreitung der Engelsley über einen teilweise recht ausgesetzten Grat lockte uns an diesem sommerlichen Samstag nach Altenahr. Es gibt für die Überquerung keine Wandermarkierung. Auch der Einstieg auf den Grat ist nicht markiert. Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und ein Gespür für die Wegfindung sollte man für diese Tour mitbringen, da der Grat manchmal recht schmal und ausgesetzt ist und man sich an einigen Stellen durchaus im Absturzgelände befindet. Es müssen ein paar leichte Kletterstellen bis zum zweiten Schwierigkeitsgrad überwunden werden. Die Gratwanderung sollte man nur bei gutem und trockenen Wetter angehen. Drahtseilsicherungen gibt es keine. weiterlesen