2. Etappe: Von Wülfrath-Aprath nach Velbert Neviges

Gesamtlänge: 12,9 km
Wanderzeit: 4-4,5 Std.
Anstiege:  238 m
Abstiege:  233 m

Nur einen Monat später trafen wir uns mit Carsten zur 2. Etappe des neanderlandSTEIGs. Auf unserer heutigen Wanderung ging es von Wülfrath-Aprath nach Velbert Neviges. Eine ca. 13 km lange Etappe (inkl. Zustieg vom Bahnhof Wülfrath-Aprath) und einigen steilen Anstiegen.

Das Auto parkten wir in Velbert-Neviges am Bahnhof und fuhren mit der S-Bahn zurück nach Wülfrath-Aprath.

Hier folgten wir dem GPS-Track zum Einstieg des neanderlandSTEIGs.

Vorbei am Restaurant „Aprather Mühle“ und dem Aprather Mühlenteich gelangten wir auf einer Asphaltstraße leicht bergauf und konnten einen Blick auf die uns umgebende Landschaft werfen.

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Wir bogen nach rechts ab und folgten weiter dem asphaltierten Weg für ca. 1 km, bis wir die ersten Häuser von Unterdüssel erreichten.

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Nun ging es von der Straße erneut rechts ab auf einen Feldweg mit weiter Aussicht.

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Der Wanderweg wurde allmählich schmaler und führte uns in ein kleines Wäldchen bis zu einem grünen Tor.

Wir gelangten zu einer Straße im Ortsteil Schlupkothen und überquerten diese. Für ein kurzes Stück wanderten wir auf der asphaltierten Straße weiter.

Kurz vor der Autobahnbrücke der A535 bogen wir nach links ab und folgten dem Wanderweg unterhalb der Autobahnbrücke.

Der breite Weg wurde schmaler und brachte uns tiefer ins Tal.

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Links von uns mäanderte die Düssel idyllisch durch den Wald.

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Auch wir liefen durch den Wald bis wir auf eine schmale geteerte Straße trafen, der wir für wenige Meter folgten und dann steil bergauf erneut in den Wald hineinwanderten. Der erste knackigere Anstieg des Tages.

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Ein breiter Kiesweg führte uns durch den schönen Laubwald. Leider blühte noch nichts.

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Am Ende des Waldes bogen wir nach links ab und wanderten zwischen Feld und Landstraße zur Düsselquelle.

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Die Quelle haben wir allerdings nur Dank unseres GPS-Geräts gefunden, denn vom neanderlandSTEIG aus war diese leider nicht ausgeschildert. (Vielleicht waren wir auch nur blind und haben das Schild nicht gesehen). Wir dachten auch zuerst, wir wären hier falsch, denn die Straße führte eigentlich zu einem Hof. Dann entdeckten wir aber Schilder, die auf die Düsselquelle hinwiesen. Hier wäre ein Infoschild vom Hauptweg hilfreich, denn auch wenn die Quelle natürlich überschaubar ist, bildet sie doch eines der Highlights der Etappe.

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Nach dem kurzen Abstecher begaben wir uns zurück zum neanderlandSTEIG und folgten weiter dem schmalen Pfad neben der Landstraße, bis wir diese überquerten und bergab in den Wald hineinliefen.

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Hinter einen kleinen Bachlauf knickte der Weg scharf nach links ab.

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Diesem folgten wir nun zuerst leicht und ein wenig später steil bergauf bis zu einer Sportanlage und einem Tennisclub.

Wir kreuzten eine kaum befahrene Straße und wanderten auf der anderen Seite genauso steil wieder bergab ins Tal bis zu einem Bachlauf. Auch diesen galt es trockenen Fußes zu überqueren.

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Bergauf gelangten wir zur Bogenstraße (L 107).

Diese überquerten wir abermals und liefen wieder in den Wald hinein.

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Ein breiter Waldweg sollte laut Rother Wanderführer zur Burg Hardenberg führen. Leider fanden wir den Abzweig nicht und sahen auch kein Hinweisschild. Die Überreste der Burg blieben daher für uns im Verborgenen.

Daher wanderten wir weiter und folgten dem neanderlandSTEIG bergab bis zu einer Bahnstrecke. Über eine Brücke überquerten wir diese und gelangten – vorbei an einem Minigolfplatz – zum Schloss Hardenberg.

Wir umrundeten das Schloss von außen und gönnten uns am Minigolfplatz ein Eis und Kaffee.

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Gegenüber des Schlosses Hardenberg befindet sich das Schlosscafé, das aber noch geschlossen hatte.

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Nach kurzer Stippvisite am Schloss, folgten wir dem Weg durch einen Park, der uns zu einem großen Parkplatz brachte.

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Wir hielten uns rechts und liefen wieder in den Wald hinein.

An der Hauptstraße wanderten wir nach rechts und erreichten den imposanten Wallfahrtsdom von Neviges. Der Dom zählt zu den größten modernen Sakralbauten. Der Bau sticht mit seiner außergewöhnlichen Form sofort ins Auge und ist architekturhistorisch dem Brutalismus zuzurechnen. Dieser ist dabei geprägt von der Verwendung von Sichtbeton, der Betonung der Konstruktion und skulpturaler Ausarbeitung und Gliederung der Gebäude.

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Durch das historische Zentrum von Neviges gelangten wir wieder zum Bahnhof, wo die Etappe endete.

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