Ein Regentag in einem Land, dass eigentlich vom Wandern und Draußen sein lebt, ist immer eine Herausforderung. Was machen wir? Wo gehen wir hin? Sightseeing oder Shopping in der Stadt ist schwierig, da Norwegen nicht viele große Städte hat, die man besuchen könnte. Bergen war zu weit weg; von Oslo gar nicht zu reden. Den ganzen Tag in der Unterkunft sitzen möchte man auch nicht, ist ja schließlich Urlaub. Man könnte natürlich auch bei Regenwetter einfach raus gehen. Es gibt schließlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Aber bei heftigem Dauerregen? Da fällt selbst uns das Rausgehen schwer. Weiterlesen
Norwegen: Wanderung auf den Bakkanosi (1.398 m.ü.M.)
Der Morgen startete früh. Die Wanderung auf den 1.398 Meter hohen Bakkanosi oberhalb des Nærøyfjord dauert etwa 7 Stunden. Dabei müssen gut 800 Höhenmeter und ca. 18 Kilometer zurückgelegt werden. Der Rückweg erfolgt über den Hinweg. Dafür wird man am Gipfel mit einer herrlichen Aussicht auf den Nærøyfjord belohnt, der auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes steht. Weiterlesen
Norwegen: Anreise nach Bergen und Fahrt nach Flåm
Auf der Suche nach einem Urlaubsziel im Oktober standen für uns sonnige Wärme in Sardinien oder kühles, regnerisches Herbstwetter in Norwegen zur Auswahl. Die meisten hätten sich vermutlich für die Sonne entschieden. Da ich jedoch ein großer Fan der harschen nordischen Landschaften bin und mir Regen und Kälte weniger ausmachen als Sonne und Hitze, entschieden wir uns für Bergen in Norwegen. Der Herbst in Norwegen hat einiges zu bieten, denn entgegen meiner ersten Vermutung, dass es dort nur immergrüne Tannen gibt, hält Norwegen eine ganze Reihe von herbstlich bunt gefärbten Landschaften für den Besucher bereit. Auf geht´s nach Skandinavien. Weiterlesen
Schweiz 2021: Wanderung auf den Monte-Moro-Pass zur goldenen Madonna
Spontan hatten wir uns heute für eine Wanderung vom Stausee Mattmark auf den Monte Moro Pass entschieden. Die Wetterprognose sagte für den Nachmittag Gewitter und Regen voraus und wir wollten daher keine der geplanten Bergtouren oder Klettersteige in Angriff nehmen. Nach der gestrigen Besteigung des Allalinhorns war uns heute auch nach einer etwas gemäßigteren Tour zumute. Über den Monte Moro Pass verläuft die Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Auf der ca. 15 kilometerlangen Wanderung (T3, weiß-rot-weiß) vom Saastal bis zur Passhöhe sind ja ca. 700 Höhenmeter zu überwinden. Weiterlesen
Schweiz 2021: Hochtour auf das Allalinhorn (4.027 m)
Neben dem Breithorn wird auch das Allalinhorn als typischer „Anfängerberg“ von vielen Bergsteigern und solche, die es werden wollen, als ersten Viertausender begangen. Häufig natürlich mit einem Bergführer, da dieser die notwendigen Kenntnisse für eine Hochtour aufweist. Eine ausreichende Kondition muss jedoch vorhanden sein. Auch wir wollten heute bei bestem Wetter den 4.027 Meter hohen Berg angehen, allerdings als Zweierseilschaft. Dafür hatten wir uns vorher ausreichend vorbereitet und uns mit den erhöhten Gefahren, die bei einer Zwei-Personen-Hochtour auf uns warten könnten, vertraut gemacht. Das Allalinhorn kann als Halbtagestour von der Bergstation Mittelallalin auf ca. 3.454 Meter angegangen werden. Unterschätzen sollte man die Tour keineswegs, denn man befindet sich im hochalpinen Gletschergelände. Weiterlesen
Schweiz 2021: Ausruhtag in Saas Fee
Vor unserer morgigen Bergtour auf das Allalinhorn (4.027) beschlossen wir, den heutigen Tag ruhig angehen zu lassen und uns ein bisschen zu entspannen. Mit der Saastal-Card können alle Seilbahnen im Saastal (außer Metro Alpin) kostenlos genutzt werden. Wir beschlossen daher, den Murmeltieren an der Bergstation Spielboden (2.448 m.ü.M.) einen Besuch abzustatten und hofften, dass wir die niedlichen Nagetiere aus der Nähe sehen würden. Weiterlesen
Schweiz 2021: Auf das Almagellerhorn via Klettersteig (A+B)
Die zwei Flachlandtiroler wollten sich heute dem Hausberg von Saas Almagell widmen. Der Aufstieg auf das 3.326 Meter hohe Almagellerhorn verläuft über einen kleinen, leichten Klettersteig und später über Geröll- und Blockgelände mit zum Teil Kletterstellen im 1. und 2. Schwierigkeitsgrad (Bewertung auf SAC-Skala: T4). Die Tour ist von der Bergstation Heidbodme nicht direkt ausgeschildert. Am Berg selbst, dienen die weiß-blau-weißen Markierungen als Orientierungshilfe. Aber Vorsicht beim Abstieg: Hier sind die Markierungen nicht immer direkt zu erkennen.
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Schweiz 2021: Klettersteig auf das Mittaghorn (K2-K3 / B-C)
Unser erster Klettersteig im Schweiz-Urlaub führte uns heute bei bestem Sommerwetter auf das 3.142 Meter hohe Mittaghorn. Der Klettersteig ist mit K2-K3 (B-C) bewertet und gilt als mittelschwer. Der bestens gesicherte Steig ist ideal für Einsteiger, die über Trittsicherheit und etwas Bergerfahrung verfügen. Insgesamt verlangen vier Passagen entlang der Gratroute kräftigeren Einsatz der Arme. Der Abstieg erfolgt über die schrofige Ostflanke auf einem sehr gut markierten Weg (Normalroute, weiß-blau-weiß markiert). Weiterlesen
Schweiz 2021: Almageller Höhenweg inklusive Erlebnisweg
Unseren ersten Tag in der Schweiz wollten wir heute mit einer kleinen Akklimatisations-Wandertour mit wenig Höhenmetern beginnen. Wenn man als Flachlandtiroler auf ca. 1.700 Höhenmetern anreist, sollte man es zu Beginn nicht übertreiben. Ich hatte daher den Almageller Höhenweg herausgesucht, der uns von Furggstalden über den Almageller Erlebnisweg via Almagelleralp zur Station Kreuzboden bringen würde. Weiterlesen
Schweiz 2021: Ankunft im Saas-Tal
Auch im zweiten Corona-Pandemiejahr hatten wir uns die Schweiz als Urlaubsziel ausgesucht. Uns hatte es im letzten Jahr hier so gut gefallen, dass wir beschlossen hatten, auch im Jahr 2021 wiederzukommen. In diesem Jahr waren Klettersteigtouren, Viertausenderbesteigungen und Wanderungen geplant. Meine Aufstellung war recht ambitioniert und enthielt keine Lücken für Pausen- oder Regentage. Wie viele Touren wir am Ende davon tatsächlich umsetzen würden, würde sich erst im Laufe des Urlaubs zeigen. Weiterlesen