Kirgistan: Wasserfälle im Tal des Barskoon

Nach unserem gestrigen enstpannten Tag in Karakol wurden wir nach dem Frühstück um 09:00 Uhr von Bermet und einem neuen Fahrer abgeholt. Wir verstauten das Gepäck, fuhren noch kurz zu einem Supermarkt. Unser heutiges Ziel waren die zwei Wasserfälle in dem Tal.

Die Fahrt von Karakol bis ins Tal des Barskoon dauerte ungefähr zwei Stunden. Während eines kleinen Zwischenstopps am Issyk-Kol vertraten wir uns die Füße und liefen hinab bis zum Ufer. Der See bot uns abermals einen wirklich tollen Ausblick. Nicht umsonst wird der Issyk-Kol auch als das kirgisische Meer bezeichnet. Ein Ende war weder rechts noch links zu erkennen.

Am Ufer des weitläufigen Issyk-Kol

Am Ufer des weitläufigen Issyk-Kol

Am Ufer des weitläufigen Issyk-Kol

Am Ufer des weitläufigen Issyk-Kol

Am Ufer des weitläufigen Issyk-Kol

Blick auf die Berglandschaft Kirgistans

Blick auf den weitläufigen Issyk-Kol

Blick auf den weitläufigen Issyk-Kol

Bermet und Nicole vor unserem etwas älteren Jeep

Auf dem Weg ins Tal des Barskoon ließen wir die beeindruckende Landschaft Kirgistans an uns vorbeisausen.

Der weitläufige Issyk-Kol mit seinen zahlreichen Badebuchten

Der weitläufige Issyk-Kol mit seinen zahlreichen Badebuchten

Der weitläufige Issyk-Kol mit seinen zahlreichen Badebuchten

Landschaft Kirgistans

Landschaft Kirgistans

Der Parkplatz, der zu den Wasserfällen führt, war bei unserer Ankunft bereits gut gefüllt.

Jurten im Tal des Barskoon

Zusammen mit Bermet machten wir uns an den doch recht steilen Aufstieg zum ersten Wasserfall, der auch Tears of Leopard genannt wird.

Weg hinauf zum Wasserfall Tear of Leopard im Barskoon Tal

Blick auf den Parkplatz am Wasserfall

Weg hinauf zum Wasserfall Tear of Leopard im Barskoon Tal

Fluss Barskoon

Ein richtiger Weg war nicht zu erkennen, vielmehr verliefen hier und dort immer wieder kleine Pfade durch die Landschaft. Irgendwann landeteten wir soweit unterhalb des richtigen Weges, dass wir einen steilen Abhang hochkraxeln mussten. Wanderschuhe hatte ich natürlich keine an und der Weg war durch die Trockenheit sehr staubig und rutschig.

Abseits der Pfade im Barskoon Tal

Achtung steil und rutschig

Zum Glück dauerte die kurze Kletterpassage nicht sehr lange und wir befanden uns wieder auf dem richtigen Weg.

Der erste Blick auf den Wasserfall Tears of Leopard war spektakulär. Immerhin ist er mit ca. 100 Metern Höhe der größte in diesem Tal und fällt über mehrere Stufen in die Tiefe.

Blick auf den spektakulären Wasserfall Tears of Leopard

Blick auf den spektakulären Wasserfall Tears of Leopard

Wir rasteten eine Weile und beschlossen danach wieder hinab zu gehen. Man hätte dem Weg auch noch weiter hinauf bis zur letzten Stufe des Wasserfalls folgen können. Aber irgendwie fühlten wir uns immer noch ein wenig schlaff auf den Beinen und häufig sehen Wasserfälle eh besser aus, wenn man sie aus der Ferne betrachtet.

Weitläufiger Blick ins Tal des Barskoon

Weitläufiger Blick ins Tal des Barskoon

Die Kirgisen lassen sich gerne fotografieren

Auch hier wuchs wieder überall Edelweiß

Auch hier wuchs wieder überall Edelweiß

Zurück zum Ausgangspunkt

Fußläufig vom Tears of Leopard Wasserfall war auch der zweite Wasserfall zu erreichen.

Weg zum nächsten Wasserfall

Auch hier führte ein sandiger, steiler Weg bergaufwärts. Mit uns pilgerten weitere Leute den breiten Weg hinauf bis zum Wasserfall.

Erneut eröffnete sich uns ein schöner Anblick.

Wasserfall im Tal des Barskoon

Wir schossen ein paar Fotos und begaben uns danach auf selbem Weg zurück ins Tal.

Im Tal des Barskoon

Rückweg zum Parkplatz

Am Flussufer genossen wir noch ein wenig die Umgebung und den Blick auf die Berge. Hier befindet sich auch eine Büste und eine Gedenktafel des Kosmonauten Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltraum.

Im Barskoon Tal

Büste des Kosmonauten Juri Gagarin

Adler für Touristenfotos

Hier fahren noch richtig alte Schätzchen durch die Gegend

Weitläufiges Tal des Barskoon

Am Ufer des Barskoon

Am Ufer des Barskoon

Am Ufer des Barskoon

Am Ufer des Barskoon

Denkmal für den Kosmonauten Juri Gagarin

Im Tal des Barskoon

Rotstirngirlitz (red-fronted serin; Serinus pusillus)

Erneut stand eine ca. 1-stündige Fahrt bis zu unserem heutigen Guesthouse in Tamga an. Unterwegs blickten wir auf den Issyk-Kul-See und die Gipfel des Tien Shan Gebirges. Eine wirklich grandiose Landschaft.

Etwa die Hälfte der Fahrt war nun geschafft. Die letzten Kilometer gingen auf recht huckeliger Asphaltstraße zu Ende und wir erreichten um 13 Uhr die Ortschaft Tamga. Der Kurort beherbergt ein Sanatorium, in dem zu Sowjetzeit die Kosmonauten und Regierungsbeamte zu Kräften kommen konnten. Juri Gagarin war auch Gast im Sanatorium.

Bis 16 Uhr legten wir eine kleine Siesta ein und fuhren danach gemeinsam mit Bermet hinab zum nahegelegenen Strand am Issyk-Kul.

Badebucht des Issyk-Kul in Tamga

Badebucht des Issyk-Kul in Tamga

Badebucht des Issyk-Kul in Tamga

Die Aussicht war toll. Links von uns befand sich der riesige See und rechts die Ausläufer des Tien Shan Gebirges.

Badebucht des Issyk-Kul in Tamga

Badebucht des Issyk-Kul in Tamga

Aussicht auf die Bergwelt Kirgistans vom Issyk-Kul

Wir setzten uns in den Sand und genossen die warmen Strahlen der Nachmittagssonne.

Entspannen

Kirgistan ist toll

Zwei Stunden saßen wir im Sand und redeten mit Bermet über dies und das. Dann liefen wir gemütlich zurück zum Auto.

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Aussicht auf die Bergwelt Kirgistans vom Issyk-Kul

In Tamga

Bis zum Abendessen hatten wir knapp 1 Stunde Zeit, die wir auf unserem Zimmer und im wunderschön angelegten Wildgarten der Besitzerin der Pension genossen.

Beim Abendessen war eine weitere Gruppe aus Österreich vor Ort. Wir aßen unsere Gemüsesuppe und den Reis mit Hühnchen und beschlossen danach noch einen Spaziergang zum nahegelenen Kampfjet (MIG 21) zu unternehmen.

Die Sonne verschwand gerade hinter den Bergen und der Anblick auf den Issyk-Kul-See und die Bergkette war fast schon zu kitschig.

Sonnenuntergang am Issyk-Kul in Tamga

Sonnenuntergang am Issyk-Kul in Tamga

Kampfjet (MIG 21)

Wir folgten der Straße abwärts zum Sanatorium von Tamga. Leider war es schon recht dunkel, so dass wir von dem weitläufigen Gelände nicht mehr allzu viel sahen.

Eingang zum Sanatorium

Durch die Straßen Tamgas schlenderten wir gemütlich zurück zu unserer Unterkunft, die wir um 21:30 Uhr erreichten.