Der zweite Tag unserer 3-Tages-Abenteuertour mit Oxalis war gespickt mit zahlreichen Highlights wie der Erkundung der Tu Lan Höhle, der Kim Höhle und der Hung Ton Höhle. Wir sollten uns zwischen engen Höhlenwänden vorbeiquetschen, durch dunkle Höhlen schwimmen müssen und beeindruckende Tropfsteinformationen zu Gesicht bekommen. 6,7 Kilometer Fußmarsch lagen vom Camp an der Ken Cave bis nach Tan Hoa vor uns. Weniger Höhenmeter, dafür mehr Schwimmpassagen (ca. 1 Kilometer insgesamt).
Im Morgengrauen schälten wir uns aus dem Zelt und vertraten uns nach der nicht enden wollenden Nacht im Zelt erstmal die Beine. Als einzige Gäste im Camp konnten wir die Ruhe am Morgen genießen und das Vogelgezwitscher um uns herum. Viele Vögel bekamen wir allerdings nicht zu Gesicht.
Auch Lam war schon wach und wir hielten einen kurzen Plausch über den heutigen Tagesablauf. Nach der gestrigen Tour zur Ken Cave und durch die Dichte des Dschungels sollte es heute durch drei weitere Höhlen gehen. Neben der Höhlenerkundung standen auch einige Schwimmpassagen durch die unbeleuchteten Höhlen vor uns. Wir waren gespannt und konnten es kaum erwarten, aufzubrechen.
Doch zunächst wuschen wir uns, zogen uns an und bekamen ein frisches Frühstück mit typisch vietnamesischen Speisen wie der Pho, Pancakes und frischem Obst zubereitet.
Ganz trocken waren Schuhe und die Klamotten noch nicht aber immerhin regnete es heute nicht mehr.
Da es nach den Höhlendurchquerungen wieder zurück nach Tan Hoa ging, war es nicht schlimm, heute noch einmal dreckig und nass zu werden, denn am Nachmittag konnten wir eine heiße Dusche in unserem Homestay genießen, dass in der Tour inkludiert war.
Unser erstes Ziel war die Tu Lan Cave – eine der beeindruckendsten Höhlen und ein echtes Highlight der Tour. Also Socken über die Hosen (Blutegel), Schwimmweste an und ab dafür.
Vom Camp ging es hinab zum Fluss und auf ein buntes Floß (Sampan).
Die GoPro konnte ich perfekt in der engen Rettungsweste einklemmen und hatte so die Hände frei. Marcel hatte das iPhone zur Hand, denn mit der DSLR konnte wir ohne wasserdichtes Gehäuse keine Fotos machen.
Lam, unser Sicherheitsguide und ein weiterer Begleiter unserer Gruppe paddelten uns zum Eingang der Höhle.
Der Nebel lag über dem dichten Regenwald und bot ein mystisches Bild.
Kurze Zeit später ging der Tag in dunkle Nacht über und wir tauchten in die Tu Lan Cave ein.

Dicke Tropfsteine hingen von der meterhohen Decke und beeindruckten uns einmal mehr.

Lam zeigte uns die verschiedenen Formationen und in absoluter Stille ließen wir uns auf dem Sampan durch die Höhle gleiten. Ein unbeschreiblichen Erlebnis.


Am Ende des schwimmbaren Flusses entdeckte ich ein Seil und uns war klar, dass es ab jetzt zu Fuß weitergehen würde.
Lam stieg zuerst vom Floß und wackeligen Fußes balancierten wir ebenfalls zum Eingang der Höhlenerkundung.
Über das Seil stiegen wir hinauf steil hinauf und quetschten uns durch einen schmalen Spalt an den Tropfsteinen vorbei. Gar nicht so einfach, sich hier zu orientieren und die Umgebung zu bestaunen. Dick durfte man hier auch nicht sein.
Oben angekommen öffnete sich eine unfassbar große Halle mit hoher Decke.
Tropfsteine in allen möglichen Formen und Farben glänzten im Licht der Taschenlampen.
Mächtig beeindruckt folgten wir Lam auf festem Untergrund durch die Tu Lan Höhle.

Ein abgesteckter Weg dient der Orientierung und dem Schutz der Höhle. Uns wurde klar, warum man die Höhlensysteme nicht eigenständig erkunden darf bzw. auch nicht sollte. Überall gab es kleine, versteckte Wege und Abzweige, die woanders hin führten.

An einer geeigneten Stelle schoss Lam für uns wieder ein Foto mit beleuchtetem Hintergrund.
Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus und schossen zahlreiche Fotos. Nur für die GoPro war es hier drin zu dunkel.
Die Höhle weitete sich und wir staunten nicht schlecht über die Ausmaße.
Bei einer Gesteinsformation fragten wir uns, ob hier früher mal Wasser durchgelaufen war. Lam erklärte uns, dass die Höhle in der Regenzeit tatsächlich unter Wasser steht und daher Touren in dem Zeitraum gar nicht erst angeboten werden. Selbst vor zwei Wochen war der Wasserstand hier noch so hoch gewesen, dass die Tour nur in abgewandelter Form stattfinden konnte. Wir hatten Glück und der Pegelstand war rückläufig, so dass wir alle drei Höhlen wie geplant besuchen konnten.
Interessant fanden wir, dass hier unten sogar Pflanzen wuchsen, die sich den Dung der Fledermäuse zu nutzen machten.
Wir liefen zum Ende der Halle und entdeckten einen neuen Stalagmiten, der seinen Weg nach oben suchte.
Marcel hatte ebenfalls sein Entdeckergen gefunden und erkundete einen engen Weg, der hinab in den Untergrund führte. Für Touristen nicht begehbar. War ich auch nicht traurig drum, denn da hätte ich mich nicht durchgezwungen. Höhentour light war vollkommen in Ordnung. Lam hatte wohl schon mal versucht, hinabzusteigen war aber auch irgendwann nicht mehr weitergekommen. Schon unglaublich, wo sich Höhlenforscher so überall durchquetschen. Das wäre ja so gar nicht meins.

Ich bestaunte daher lieber die meterhohen Stalagmiten und Stalaktiten.
Mit uns davor hat man erstmal ein Größengefühl für die Ausmaße der Tropfsteine.
Affen kommen ab und an auch in die Höhlen, um hier zu schlafen, haben aber in der Regenzeit das Problem, dass das Wasser so schnell ansteigt, dass sie die Höhle nicht mehr rechtzeitig verlassen können und hier drin sterben. Ein paar Knochenreste bezeugten deren Anwesenheit.
In der Ferne war der Ausgang der Tu Lan Höhle zu sehen.
Wir machten ein paar letzte Fotos und sagten der Höhle „bye bye“. Das konnte ja kaum noch besser werden. Ein einmaliges Erlebnis, dass wir mit keinen Erfahrungen auf unseren bisherigen Reisen vergleichen konnten.
Bergab folgten wir Lam durch den dichten Dschungel zum Flussufer.
Durch das hüfthohe Wasser mussten wir durch den Fluss waten und auf Baumstämme, die am Boden des Flusses extrem aufpassen. Nur in Tippelschritten und ganz langsam gingen wir vorwärts. Der Sicherheitsguide hielt so lange das Handy für uns trocken und machte ein paar Fotos.

Entlang eines schmalen, schlammigen Pfades wanderten wir zur nächsten Flussquerung.
Aufgrund des steilen Ufers war es für mich echt nicht einfach, ins Wasser zu kommen. Zumal man aufgrund des sedimenthaltigen Wassers nicht sehen konnte, ob Baumstämme oder Steine im Weg lagen.
Noch schwerer war es, wieder aus dem Wasser hinaus zu kommen, denn das steile, rutschige Ufer des Flusses bot kaum Möglichkeiten zum Festhalten. Lam und unser Sicherheitsguide waren jedoch immer zur Stelle, um auszuhelfen. Wie lange müssen solche Passagen bei einer Gruppengröße von 10 Personen dauern… Immerhin war man danach wieder vom Schlamm sauber 😁.
Das Sampan wartete bereits auf uns und wir ließen uns durch einen kleinen Teilbereich der Ken Cave gleiten, die wir bereits gestern erkundet hatten. Auch heute war auf der anderen Seite eine andere Tour in der Höhle unterwegs.

Erneut stiegen wir vom Floss und liefen durch die beeindruckende Höhle, bis wir im tiefen Urwald hinaustraten und bergauf zur Kim Cave wanderten.
Wir trafen auf eine private Tour und Lam erzählte uns, dass der Mann aus England stammte und hier ständig unterwegs ist und sogar schon eine der Höhlen entdeckt hat.
Der Eingang zur Kim Cave liegt versteckt und war gar nicht so leicht zu erreichen.
Zunächst stiegen wir über große Felsen an der Höhlenwand hinauf und mussten uns dann mit Handeinsatz an derselbigen entlanghangeln. Ein weiteres Highlight am heutigen Tag. Da war der Besuch der Höhle schon fast nebensächlich.



Ich machte mir allerdings die ganze Zeit Sorgen, dass irgendwelche Krabbeltiere aus den Spalten der Steine über meine Hände laufen würden und war froh als wir den Abstieg zur Höhle erreichten.
Eine der großen Spinnen sahen wir tatsächlich in der Höhle, was mein Kopfkino nicht besser machte…
Da nun die längste Schwimmpassage vor uns stand, packten wir alle nicht wasserdichten Sachen in die wasserdichte Box und verstauten diese im Rucksack. Die wasserdichte Hülle fürs iPhone hatten wir zu Hause vergessen, so dass uns nur die letzten Prozent der GoPro zur Verfügung standen. Und da die kleine Actionkamera nicht sehr lichtstark war, sind auch die Videos und Fotos in der besten Qualität.

Wir folgten Lam durch die Kim Höhle, die keine isolierte Höhle, sondern ein Abschnitt im Tu-Lan-Höhlensystem. Die begehbare, trockene Passage wird auf ca. 300 m geschätzt.

Tropfendes Wasser und das Rauschen des Flusses unter uns waren die einzigen Geräusche, die wir hörten. Es war stockduster und so beeindruckende Tropfsteine wie in der Tu Lan Höhle sahen wir auf unserem Weg hinab nicht.

Entlang des Weges befand sich ein wachsender Stalagmit, dessen Entstehung man hautnah miterleben konnte. Wassertropfen ließen diesen über die Jahre immer höher wachsen.

Ein sandiger Pfad, den wir hier nicht erwartet hätten, brachte uns hinab zum Flussufer, an dem ein unterirdischer Wasserfall uns ins Staunen versetzte.



Diesen galt es nun zu überqueren, ohne auszurutschen. Im Dunkeln und nur im Licht der Taschenlampen gar nicht so einfach, so dass wir froh waren, dass Lam uns hier hinüberhalf. Er zeigte uns auch, auf welche Steine wir treten sollten, denn die Strömung hier war nicht ohne.

Nachdem wir die Passage gemeistert hatten, folgten wir ihm weiter über das unwegsame Gelände.

Konzentration war gefragt, denn das scharfkantige Gestein bot zwar Halt war aber auch schwierig zu meistern.

Wir stiegen tiefer hinab in die Kim Cave und gelangten erneut zu einem unterirdischen Flusslauf. Hier endete der trockene Weg und wir mussten ins Wasser springen und zwar nicht dahin, wo die Strömung und die Steine zu sehen waren, sondern nach links in Richtung Seil, dass als Hilfestellung und Orientierung diente.

Strömung herrschte am Rand der Höhle keine, so dass ich ohne Seil und zwischendurch auf dem Rücken durch die Höhle schwamm und den Blick schweifen ließ. Was für ein Abenteuer. Schade, dass wir die wasserdichte Hülle fürs IPhone vergessen hatten, denn die GoPro-Aufnahmen waren leider mehr schlecht als recht.

Wir erreichten den Ausgang der Höhle und stiegen über rutschige Steine aus dem Wasser. Auch das war für mich immer eine echte Herausforderung, da die Steine sehr hoch auseinander lagen und ich unter Wasser nicht sehen konnte, wo diese begannen oder endeten. Aber auf Knien ging das irgendwie.

Auf der anderen Seite gelangten wir hinaus ins To Mo Valley mit Wasserfällen, türkisfarbenem Flussläufen und der bekannten Dschungelatmosphäre.
Eine erneute Schwimmpassage wartete auf uns und auch hier war es für mich schwer, ins Wasser zu kommen. Lam zeigte uns zwar den Weg aber irgendwie landete ich doch auf einem Stein und schlug mir das Knie unangenehm an. Blaue Flecken waren vorprogrammiert.

Ein Seil diente erneut als Orientierung.

Am anderen Ufer angekommen, konnten wir im seichten Wasser problemlos ans Ufer schwimmen und erreichten das To Mo Valley Camp, dass sich an der Kim Cave befand.

Der Besuch der Kim Cave war unbeschreiblich und bot ein echtes Abenteuer. Hier stand nicht die Höhle selbst im Vordergrund, sondern das actiongeladene Drumherum. Wann kann man schon einmal durch einen unterirdischen Fluss schwimmen? Wir fühlten uns wie Entdecker, nur mit der Sicherheit auch wieder heil zurück in die Zivilisation zu gelangen.


Im To Mo Valley Camp hatten wir nun ein wenig Zeit für uns und wir konnten uns trockene Klamotten anziehen, denn eine weitere Schwimmpassage stand nicht mehr vor uns. Allerdings mussten wir am Ende der Tour wieder den Fluss durchqueren, so dass ich mir zwar ein trockenes Shirt aber keine neue Hose anzog.
Es hatte wieder angefangen zu regnen und ich zog mir auch noch eine Regenjacke über. Durch die Schwimmpassage im Innern der Kim Cave fröstelte ich nun doch ein wenig. Es war zwar nicht kalt aber auch nicht richtig warm. Maximal 20-22°. Ohne Sonne und mit nassen Klamotten schon unangenehm.
Wir wärmten uns daher an der Feuerstelle auf und warteten auf das Mittagessen, dass gegen 12 Uhr serviert wurde.
Wieder einmal gab es leckeres vietnamesisches Essen wie frittierte Sommerrollen, Nudeln und Gemüse sowie für die Europäer ein paar „Arme Ritter“.
Bis 13 Uhr hatten wir Zeit zum Erholen. Wir unterhielten uns mit Lam und begaben uns dann zum letzten Höhlenabenteuer – der Durchquerung der Hung Ton Cave und der Überwindung einer 10 Meter hohen Metallleiter (gesichert!).
Vom Camp mussten wir daher zunächst wieder zum Bootsanleger in der Höhle.


Diesmal ging es mit einem normalen Boot nur für ein kurzes Stück durch die Hung Ton Cave bis wir wieder festen Untergrund unter den Füßen hatten und ein letztes Mal das Höhleninnere erkundeten.

Der Weg zur Metallleiter war nicht lang aber wir bekamen dennoch wieder ein paar beeindruckende Tropfsteine zu sehen allerdings nicht vergleichbar mit der Tu Lan Höhle.
Vor einer hohen Felswand sahen wir dann die Metallleiter im Licht der Taschenlampen. Zunächst stieg Lam gesichert hinauf und wartete am Ende der Leiter auf uns.
Wir bekamen einen Sicherheitsgurt angelegt und konnten an einem Seil gesichert hinauf steigen. Das machte echt Spaß und wir waren wieder einmal beeindruckt von den Ausmaßen der Hung Ton Höhle.
Oben angekommen folgten wir Lam auf den letzten Metern durch die Höhle. Was für ein unglaublicher Ort.
Viel zu schnell erblickten wir das Tageslicht und liefen bergab zum Fluss.
Auf selben Weg wie gestern stiegen wir nun über das scharfkantige Gestein steil abwärts. Immerhin regnete es nicht so mehr stark wie gestern.
Ein letztes Mal wurden wir nass als wir den Fluss durchquerten. Diesmal aber an einer besseren Stelle, an der es nicht so tief und die Strömung nicht so stark war.
Entlang des breiten und matschigen Wirtschaftsweges blickten wir auf die uns umgebende Landschaft. Schade, dass die Wolken immer noch so tief hingen.
Wir gelangten auf den asphaltierten Weg und näherten uns der Zivilisation.
Anscheinend war auch gerade Fütterungszeit für die Kühe, denn zahlreiche Bewohner Tân Hóas brachten frisches Grünzeug und fütterten die Kühe mit der Hand.
Nach zwei abenteuerlichen Tagen in der Höhlenwelt Vietnams gelangten wir zum Basiszentrum von Oxalis Adventure an der Tu Lan Lodge.
Wir bekamen von Lam eine Holzmedaille umgehangen und schossen ein letztes Erinnerungsfoto bevor sich unsere Wege trennten.
In der Tour inbegriffen war auch die Übernachtung in einem der zahlreichen Homestays der hier ansässigen Familien.
Mit dem Fahrrad wurden wir von der Dame des Hauses abgeholt und zu unserer gemütlichen Unterkunft für die heutige Nacht gebracht.
Tan Hoa ist bekannt für seinen nachhaltigen Tourismus und für die Schwimmhäuser. Aufgrund seiner tiefliegenden Lage und der umliegenden Berge fließt das gesamte Wasser in das Gebiet rund um Tan Hoa und führt regelmäßig zu Überschwemmungen. Durch die ständigen Überflutungen mussten die Bewohner dauernd in die Berge fliehen und ihr gesamtes Hab und Gut zurücklassen. Daher entwickelten die Einwohner Tan Hoas nach der verheerenden Flutkatastrophe von 2010 die Initiative, ihre Häuser bei steigenden Wasserstand einfach mit ansteigen zu lassen.
Das Haus steht bei normalen Wasserstand auf dem Boden, ist aber mit schwimmfähigen Materialien (z. B. große Kunststofffässer oder Pontons) unter dem Fundament ausgestattet. Bei Hochwasser steigt das Haus einfach mit dem Wasserstand nach oben. Es ist über stabile Pfosten oder Seile geführt, damit es nicht wegtreibt. Die Führungsschienen oder Anker sorgen dafür, dass das Haus an Ort und Stelle bleibt und sich nur vertikal bewegt. Möbel und wichtige Dinge können im Haus bleiben, weil es mitschwimmt statt überflutet zu werden. Sinkt das Wasser, setzt sich das Haus wieder auf den Boden.
Die Einwohner haben daher häufig auch zwei Häuser. Ihr normales, großes Haus mit ausreichend Platz für die Familie und das schwimmende Haus, in das bei Hochwasser die Habseligkeiten gebracht und geschützt werden können und sie so lange bleiben, bis sich der Wasserstand wieder normalisiert hat und sie zurück in ihre Haupthäuser gehen können.
Wir hatten nun bis 18 Uhr Zeit uns zu duschen und auszuruhen. Durchgefroren freuten wir uns auf die heiße Dusche, während wir sogar unsere dreckige Kleidung der letzten Tage waschen lassen günstig.
Bevor wir zum Abendessen zu einer Familie aufbrachen, bekamen wir die Wäsche frisch gewaschen und getrocknet zurück.
Im Nieselregen fuhren wir zusammen mit der Hausbesitzerin zu einer anderen Familie, wo das traditionelle vietnamesische gekocht und serviert wurde.
Eine weitere Gruppe, die morgen zu den Höhlentouren aufbrach gesellte sich zu uns.
Wir wohnten der Zubereitung eines Maiskuchens bei und konnten uns danach zu Tisch begeben und ein leckeres Abendessen genießen.
Die frittierten Sommerrollen sind mein echtes Highlight, knusprig und lecker gefüllt.
Nach etwa einer Stunde verabschiedete sich die Gruppe und wir baten den Guide, dass die Hausbesitzerin uns wieder abholen kam, denn wir wussten nicht mehr genau, wo wir hergefahren waren und konnten uns im Dunkeln schlecht orientieren, da das Haus nicht direkt auf der Hauptstraße lag.
Es dauerte eine Zeit, bis die Frau kam und uns zurück brachte, wo wir unsere Sachen für die morgige Abreise packten und nach den anstrengenden Tagen in einen tiefen Schlaf fielen.
