Brasilien 2026: Rückfahrt von Sao Jorge nach Brasilia und Flug nach Sao Paulo

Der Tag der Abreise aus dem Nationalpark Chapada do Veadeiros war gekommen. Um 13 Uhr mussten wir den Mietwagen bei Localiza am Flughafen von Brasilia abgeben. Wir frühstückten daher ein letztes Mal im Sabai Pousada Boutique Hotel und verließen Sao Jorge gegen 08:30 Uhr. Rund 4 Stunden Fahrt lagen vor uns wir bauten noch ein wenig Zeitpuffer ein, da unser Flug nach Sao Paulo Guarulhos um 15 Uhr ging. Ich hoffte unterwegs noch ein paar Gebbrustaras zu sichten und zu fotografieren.

Wir waren kaum einen Kilometer gefahren, da entdeckte ich zahlreiche grüne Goldstirnsittiche (Peach-fronted conure oder Peach-fronted parakeet, Eupsittula aurea, Syn.: Aratinga aurea) in einem Baum nahe der Unterkunft und lichtete diese ab.

Goldstirnsittiche (Peach-fronted conure oder Peach-fronted parakeet, Eupsittula aurea, Syn.: Aratinga aurea)
Goldstirnsittich (Peach-fronted conure oder Peach-fronted parakeet, Eupsittula aurea, Syn.: Aratinga aurea)

Goldstirnsittiche (Peach-fronted conure oder Peach-fronted parakeet, Eupsittula aurea, Syn.: Aratinga aurea)

Goldstirnsittiche (Peach-fronted conure oder Peach-fronted parakeet, Eupsittula aurea, Syn.: Aratinga aurea)

Goldstirnsittiche (Peach-fronted conure oder Peach-fronted parakeet, Eupsittula aurea, Syn.: Aratinga aurea)

Danach machten wir uns auf die lange Fahrt nach Brasilia.

Aras, Tukane oder andere Tiere entdeckten wir nicht und daher verlief die Rückfahrt recht unspektakulär. Kilometer um Kilometer, Stunde um Stunde spulten wir ab und erreichten bereits gegen 12:30 Uhr die Gegend um den Flughafen.

Den Weg zur Tankstelle zu finden, stellte uns noch einmal vor eine kleine Herausforderung und erzeugte ein paar Extrakilometer, da wir noch mal eine Runde fahren mussten.

An der Verleihstation von Localiza war nicht viel los und wir konnten den Mietwagen direkt und ohne Probleme abgeben. Unten drunten hatten die Mitarbeiter sich das Fahrzeug zum Glück nicht angesehen und so blieb Marcels Ausflug entlang der 4×4-Piste und einer lockeren Metallabdeckung ungesehen. Das war auch ne unnötige Aktion.

Mit dem Shuttlebus wurden wir zum Flughafen gebracht, gaben das Gepäck auf und warteten auf den Abflug mit Latam nach Sao Paulo.

Das Boarding und der Abflug waren pünktlich und nach einer Stunde und zwanzig Minuten waren wir am internationalen Flughafen São Paulo-Guarulhos angekommen. Ohne Turbulenzen.

Flug mit Latam von Brasilia nach Sao Paulo
Flug mit Latam von Brasilia nach Sao Paulo

Flug mit Latam von Brasilia nach Sao Paulo

Landeanflug auf Sao Paulo
Landeanflug auf Sao Paulo

Bis zur Gepäckausgabe verging allerdings ewig viel Zeit und wir kamen erst gegen 17:15 Uhr aus dem Flughafen. In Sao Paulo waren aktuell nur 17° Celsius. Im Vergleich zu den letzten Tagen war es wirklich frisch heute. Zum Glück hatte ich den Fleecepullover griffbereit.

Unser Hotel – das Comfort Inn – lag 15 Minuten Fahrt vom Flughafen entfernt. Es gab auch einen kostenlosen Shuttlebus, den wir allerdings knapp verpasst hatten und daher ein Uber nahmen.

Marcel wählte zunächst Uber Black aus, für den es am Flughafen eine eigene Abfahrtspur gab. Generell ist der Weg zu den Uber-Abfahrtplätzen bestens ausgeschildert.

Leider wollte uns allerdings kein Uber Black Fahrer zum Hotel bringen (vermutlich war die Strecke zu kurz oder zu ungefährlich – keine Ahnung), so dass wir auf Uber Comfort umstiegen.

Unser Fahrer kam nach 7 Minuten und brachte uns zum Hotel direkt an einer Hauptverkehrsstraße.

Der Check-In zog sich ewig, da das System ausgefallen war und alles manuell erfasst werden musste.

Um 18:30 Uhr waren wir endlich auf unserem Zimmer angekommen, dass natürlich direkt zur Hauptstraße hinaus lag. Zudem schloss das Fenster nicht richtig und war auch nicht gut isoliert. Irgendwie war in diesem Urlaub der Wurm drin, was die Zimmer anging.

Die Essensauswahl fiel auf das Buffett vom gegenüberliegenden Hampton bei Hilton. Für 85 BRL / Person konnten wir soviel Essen wie wir wollten. Getränke waren nicht inkludiert.

Das Buffett war reichhaltig. Es gab viele verschiedene Salate, heiße Speisen und Desserts.

Gesättigt liefen wir nach einer Stunde zurück zum Hotel und fielen zeitnah in einen unruhigen Schlaf. Auf den Gängen des Hotels war zur Abwechslung mal nicht viel los aber eben draußen auf der Straße und in der Luft, denn ein Nachtflugverbot gab es nicht.