Teutoschleifen: Canyon Blick

Die Teutoschleifen im Tecklenburger Land bieten erlebnisreiche Rundtouren mit überschaubarer Tourenlänge, vielfältigen Einkehrmöglichkeiten, unberührter Natur sowie Bewegung in guter Luft. Die sieben Touren sind vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwege zertifiziert worden. Einen kostenlosen Tourguide mit Informationen zu den Teutoschleifen gibt es hier (KLICK).

Die Wetterprognose lockte auch uns am Wochenende raus und wir beschlossen die Wanderschuhe zu schnüren. Da wir jedoch nicht so weit fahren wollten, beschlossen wir eine der Teutoschleifen im Tecklenburger Land zu erwandern. Eine gute Stunde Fahrt lag vor uns, bis wir unsere Unterkunft für die nächsten beiden Tage erreichten. Das Boardinghouse am Teuto in Lengerich befand sich direkt fußläufig zur Teutoschleife „Canyon Blick“.

Der 11 Kilometer lange Rundwanderweg führt auf doch recht profiliertem Gelände (Gesamtaufstieg/-abstieg 356 Höhenmeter) durch Wälder und Wiesen und bietet einen tollen Ausblick auf den Lengericher Canyon.

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Nach einem entspannten Frühstück, begaben wir uns vom Boardingshouse zu Fuß zum Einstieg des Rundwanderweges an der Friedhofskapelle.

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Wir liefen durch den Hortensiengarten des Friedhofs, der so früh im Jahr leider noch nicht blühte und folgten dem gut ausgeschilderten „Canyon Blick“ an einem Abzweig nach links. Da es ein Rundwanderweg ist, kann man hier natürlich auch dem Weg nach rechts folgen.

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Leicht aufwärts gelangten wir zum ALVA-Skulpturenpark, von dessen Aussichtsplattform man bis nach Lengerich gucken kann. Die Sicht war jedoch vom Morgennebel noch sehr getrübt.

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Auf schmalen Pfaden folgten wir dem Weg weiter aufwärts bis wir erneut eine Weggabelung erreichten.

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Wir bogen nach links ab und wanderten steil bergauf bis zum Wegweiser „Canyon Blick“. Von einem Aussichtspunkt kann man einen schönen Blick auf den Lengericher Canyon mit seinem leicht türkisfarbenen Wasser werfen.

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Das ehemalige Kalkabbaugebiet bietet heute vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten optimale Lebensbedingungen und ist daher als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Nach dem kleinen Zwischenstopp und dem Highlight der Tour, legten wir auf einer Bank mit Aussicht kurz Rast ein.

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Wir folgten dem Wanderweg durch den Wald bis zur Straße „Am Kleeberg“.

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Diese überquerten wir und wanderten entlang der Felder.

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Eine herrliche Fernsicht eröffnete sich uns.

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Der breite Wirtschaftsweg ging in eine Asphaltstraße über und brachte uns zum Gut Stapenhorst.

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Die Straße verlief für knapp 300 Meter geradeaus.

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Wir folgten der Teutoschleife nach rechts und stiegen wenige Stufen bis zur Straße „Exterheider Damm“ auf. Nachdem wir die kaum befahrene Straße überquert hatten, verlief der Weg durch einen lichten Wald steil bergauf.

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An einer Bank entlang des Weges kann man erneut eine Rast einlegen und direkt auf die Autobahn A.1 gucken. Wir genossen lieber den Fernblick in die andere Richtung und marschierten weiter.

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Der breite Waldweg führte immer weiter hinauf. So profiliertes Gelände hätten wir hier gar nicht erwartet.

Die 100 Meter Extraweg bis zum ausgeschilderten Ehrenmal nahmen wir in Kauf und konnten dafür auf einer Bank mitten im Wald das Vogelzwitschern genießen.

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Zurück auf dem Hauptweg galt es weitere Höhenmeter zu überwinden.

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An einer Weggabelung folgten wir dem Wanderweg nach rechts. Links konnte man von der Hermannsbrücke einen tiefen Blick auf die A.1 wagen. Doch keine Angst, die Brücke ist gut gesichert.

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Steil bergauf wanderten wir die letzten Meter bis zum Lusthäuschen. Hier befand sich bis ca. 1910 eine Schutzhütte, die im Volksmund „Lusthäuschen“ genannt wurde, da der damalige Leedener Pastor zu dieser Hütte lustwandelte und in der Natur meditierte. Der Punkt bildet mit 202 Metern über N.N. die höchste Erhebung im Stadtgebiet. Viel übrig ist von der Schutzhütte leider nicht mehr.

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Durch dichten Tannenwald folgten wir dem Weg steil hinab bis zur asphaltierten Straße „Im Esch“.

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Dieser folgten wir nur wenige Meter und bogen nach rechts auf eine weitere Asphaltstraße ab.

Vorbei an einem kleinen See und mit herrlichem Blick auf die Felder, gelangten wir für ein kurzes Stück in den Wald hinein.

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Ein breiter Forstweg brachte uns leicht ansteigend zu einem schmalen Pfad.

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Diesem folgten wir weiter bergauf und entlang des Feldrandes. Auf der Anhöhe angekommen, genossen wir die Aussicht auf den in der Ferne liegenden Fernsehturm.

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Ein knorriger alter Baum stand majestetisch mitten auf dem Feld und war bis jetzt von einem Blitzeinschlag verschont geblieben.

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Wir folgten dem Wanderweg nach rechts und marschierten die letzten Meter auf ebener Höhe durch einen schönen Laubwald.

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Im Winter wirkt zwar alles trostlos aber inmitten der alten Blätter und kahlen Bäume, findet sich immer wieder ein Hauch von Frühling.

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Nach ca. 3 Stunden erreichten wir den Ausgangspunkt unserer Wanderung und schlenderten gemütlich zurück in Richtung Boardingshouse.