Vietnam 2025: Sightseeing in Hanoi

Erstaunlicherweise hatten wir in der ersten Nacht im L`Signature Hotel & Spa in Hanoi sehr gut geschlafen und waren tatsächlich nur einmal kurz in der Nacht aufgewacht. Unser gestriger abendlicher Ausflug in die Train Street hatte damit geholfen, dem Jetlag etwas zuvor zu kommen. Heute wollten wir daher ganz entspannt ein wenig Sightseeing durch Hanoi unternehmen.

Um 7:00 Uhr standen wir auf und starteten mit einem guten Frühstück in den Morgen. Das Frühstück im Hotel bestand zum Glück nicht nur aus asiatischen Speisen, sondern es gab auch Toast, Brötchen, Croissants, Müsli, Käse und Wurst für den europäischen Magen. Früchte und kleine Süßspeisen rundeten das Frühstück ab. Außerdem konnte man aus einer kleinen Menükarte Speisen, wie Omelette, Waffeln, Pancakes oder Baguettes bestellen. Wir genossen den Ausblick aus der zwölften Etage des Restaurants und frühstückten in Ruhe.

Aussicht vom L`Signature Hotel & Spa in Hanoi
Aussicht vom L`Signature Hotel & Spa in Hanoi

Aussicht vom LSignature Hotel & Spa in Hanoi

Da wir für Hanoi nur diesen einen Tag mit Sightseeing eingeplant hatten, machten wir uns zeitig auf den Weg. In der Lobby des Hotels buchten wir per App ein Grab zum Literaturtempel (Văn Miếu-Quốc Tử Giám), der 2 km vom Hotel entfernt lag. Überall anders wären wir vermutlich gelaufen, aber auf den Straßen von Hanoi herrschte viel Verkehr und die Straße zu überqueren war aufgrund des dichten Verkehrs immer wieder mit Adrenalinschüben behaftet.

Allerdings brauchten wir auch mit dem Taxi für die 2 km rund 15 Minuten bis wir den Eingang des Literaturtempels erreichten.

Literaturtempel (Văn Miếu-Quốc Tử Giám) in Hanoi
Literaturtempel (Văn Miếu-Quốc Tử Giám) in Hanoi

Der Begriff Literaturtempel bezeichnet übrigens weder einen Tempel, noch diente die Anlage je religiösen Zwecken. Im Jahr 1070 vom dritten Kaiser der Lý-Dynastie Thánh Tông (Lý Nhật Tôn) erbaut, stellt die Anlage bis heute zwar das Hauptheiligtum Vietnams dar, gleichwohl handelte es sich von Anbeginn um die erste Akademie des Landes, in der mehr als 800 Jahre lang, zwischen 1076 und 1915, die Söhne der Mandarine und verschiedene Hochbegabte der bürgerlichen Aristokratie unterrichtet wurden. 1076 wurde im Gedenken an den weisen Konfuzius (Khổng Tử), Quốc Tử Giám (Kaiserliche Akademie), die Nationale Universität, auf dem Gelände des Literaturtempels gegründet. Der Tempel basiert auf der Grundlage des Konfuziustempels in der Geburtsstadt Konfuzius’ Qufu in der chinesischen Provinz Shandong.

Wir zahlten den Eintritt in Höhe von 100.000 VND pro Person (ca. 3,25 Euro) und betraten des weitläufige Gelände.

Literaturtempel (Văn Miếu-Quốc Tử Giám) in Hanoi

Der Anlagenkomplex unterteilt sich in fünf ummauerte Innenhöfe, die sich nach klassischem Schema chinesischer Wohn- und Tempelanlagen entlang einer Nord-Süd-Achse aufreihen.

Vor dem ersten Hof liegt das von zwei steinernen Drachen bewachte Haupttor (Van Mieu Mon).

Durch den nächsten Torkomplex, das Große Mittlere Tor (Dai Trung-Tor), gelangten wir auf den zweiten Hof. Links daneben gab es den Zugang durch das Tor des Erworbenen Talents (Dat Tai Mon) und rechts daneben den Zugang durch das Tor der Gewonnenen Tugend (Thanh Duc Mon). Der sich anschließende Innenhof beherbergte einen kleinen Garten. Hier traf man auf den Khue Van Cac Mon, auf dem das Wahrzeichen Hanois, der zweistöckige Pavillon des Sternbilds der Literatur (Khue Van Cac) stand. Dieser Pavillon diente den Gelehrten als Versammlungsstätte für Debatten, Ansprachen und Lesungen. Er wurde 1802 erbaut und stellt bis heute ein veritables Beispiel vietnamesischer Architektur dar.

Literaturtempel (Văn Miếu-Quốc Tử Giám) in Hanoi

Literaturtempel (Văn Miếu-Quốc Tử Giám) in Hanoi

Links und rechts des Hauptportals eröffneten zwei weitere Tore den Zugang zum dritten Innenhof. Dieser Hof wurde dominiert durch einen quadratisch angelegten Teich, den Thiên Quang Tỉnh (Quelle des himmlischen Lichts). Hier standen zudem die Artefakte des Stelenhofes. Beiderseits fanden sich hier die 82 verbliebenen Stein-Stelen. Name, Geburtsort und Ergebnis der Doktorprüfung der insgesamt 1307 Absolventen der kaiserlichen Prüfungen während der Lê- und der Mạc-Dynastien 1442 bis 1779 sind hier eingemeißelt. Alle Kandidaten tragen den höchsten zu vergebenden Titel, tien si. Jede Stele steht auf dem Rücken einer Schildkröte, welche Kraft und ein langes Leben verkörpert. Etliche Stelen tragen florale Muster und die Symbolik von Yin und Yang. 

Thiên Quang Tỉnh (Quelle des himmlischen Lichts)
Thiên Quang Tỉnh (Quelle des himmlischen Lichts)
Stelenhof im Literaturtempel
Stelenhof im Literaturtempel

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Jede Stele steht auf dem Rücken einer Schildkröte, welche Kraft und ein langes Leben verkörpert
Jede Stele steht auf dem Rücken einer Schildkröte, welche Kraft und ein langes Leben verkörpert

Das Dai Thanh Tor (Tor des Großen Erfolgs) führte in den vierten Innenhof, den eigentlichen Tempelbereich. Die Pavillons zu beiden Seiten bargen einst Statuen und Altäre, die ursprünglich dem Andenken an die 72 bekanntesten Schüler des Konfuzius dienten. Hier wurden die beiden konfuzianistischen Gelehrten Truong Han Sieu und Chu Van An verehrt. Am Nordende des Hofes liegt der eigentliche Konfuzius-Tempel, der aus dem Großen Haus der Zeremonien (Dai Bai Dunong) und der Halle des großen Erfolgs (Dai Thanh Dien) mit dem Allerheiligsten besteht. Einst war sogar dem König dessen Zutritt verboten.

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Konfuzius-Tempel

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Bonsai

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Eine Konfuzius-Statue beherrscht die Mitte des abgedunkelten Raumes. Umrahmt ist Konfuzius von seinen vier wichtigsten Schülern Yan Hui (Nhan Uyên), Zengzi (Tăng Sâm), Zisi (Tử Tư), und Mencius (Mạnh Tử). Es finden sich zudem seitlich auf zwei Altären Ahnentafeln von zehn weiteren bedeutenden Schülern. Die Zeremonienhalle ist ein gedrungenes Gebäude mit geschwungenem Dach. Im rotgolden gehaltenen Altarraum opferten der König und seine Mandarine beim Klang von Trommeln und Gongs. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auf Schildkröten stehende Bronze-Kraniche und Schnitzereien (Phönixe, Drachen, Yin-Yang-Symbole, Früchte und Lotosblumen) sowie dekorative Bonsai-Bäume. Heute haben sich Souvenirshops mit Postkartenverkauf und ein kleines Museum etabliert.

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Wege und Tore im zentralen Bereich der Hauptachse waren übrigens allein den Herrschern vorbehalten. Die seitlich an den Mauern entlangführenden Wegesysteme wurden von Bediensteten und Soldaten genutzt.

Wir verließen den Tempel nach etwa einer halben Stunde und liefen zu Fuß in Richtung Ho Chi Minh Mausoleum, in dem auch der aufgebarte Leichnam des ehemaligen Staatsführers besichtigt werden kann.

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Zunächst galt es aber mal wieder die Straßen sicher zu überqueren. Ampeln halfen dabei. Über Rot wurde übrigens nicht gefahren. Mopeds und Autos warteten, bis die Ampel auf Grün sprang. Rechtsabbieger dürfen allerdings immer fahren.

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Voll beladene Mopeds sind in Vietnam überall zu sehen

Wir passierten den Lenin Park, in dem sich auch eine Statue des russischen Politikers und kommunistischen Revolutionärs befand.

Lenin-Park in Hanoi
Lenin-Park in Hanoi

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Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand sich der Flaggenturm, der sich auf dem Gelände der Zitadelle befand, zu der es später auch noch gehen sollte.

Flaggenturm in Hanoi
Flaggenturm in Hanoi

Wir liefen weiter zum Eingang des Ho Chi Minh Mausoleums, in dem der einbalsamierte Leichnam von Ho Chi Minh in einer Vitrine in der zentralen Halle des Mausoleums aufbewahrt wurde. Das Mausoleum wurde im Stil des Lenin-Mausoleums in Moskau gebaut und 1975 fertiggestellt. Der Eintritt war kostenlos.

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Gleich am Eingang passierten wir eine Sicherheitskontrolle und bekamen eine Tasche für unsere DSLR ausgehändigt, denn fotografieren war im Innern des Mausoleums streng verboten. 

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Ein langer ausgebauter Weg brachte uns und ein paar andere Touristen zu einem Sammelpunkt, wo wir auf das „Go“ warteten, in Richtung Mausoleum laufen zu dürfen.

Ho Chi Minh Mausoleum in Hanoi

Heute war recht wenig los aber so weitläufig wie das Gelände war, ist hier ab und an wohl deutlich mehr Tourismus vorhanden.

Wir gaben die Kamera an einem Schalter ab, bekamen eine Nummer ausgehändigt und konnten nach dem Besuch des Mausoleums die Kamera damit wieder abholen.

Mit den zahlreichen anderen Besuchern pilgerten wir zum Eingang des Mausoleums. Es war stetig darauf zu achten den Abstand zum Vordermann nicht allzu groß zu werden zu lassen. Ansonsten wurde man von dem Sicherheitspersonal darauf hingewiesen, einen Schritt schneller zu gehen. Kommunismus pur 🤣.

großer Platz vor dem Ho Chi Minh Mausoleum in Hanoi
großer Platz vor dem Ho Chi Minh Mausoleum in Hanoi
Ho Chi Minh Mausoleum in Hanoi
Ho Chi Minh Mausoleum in Hanoi

Der Weg zum Mausoleum war weiter als erwartet. Zahlreiche Sicherheitsbeamte passten entlang des Weges, auf, dass man sich regelkonform verhielt und nicht aus der Schlange ausbrach oder einfach irgendwo stehen blieb.

Ho Chi Minh Mausoleum in Hanoi

Wir betraten das imposante Mausoleum und liefen in gleichmäßigen Schritten zur einbalsamierten Leiche des ehemaligen Staatsführers. Wir fühlten uns wie Pilger, die zu einer Gedenkstätte liefen. Stehen bleiben und Gucken war übrigens nicht gestattet. Stattdessen musste man ständig in Bewegung und in seiner Reihe bleiben. Auch Unterhaltungen sind nicht erlaubt. Die Soldaten rundherum wachten mit Argusaugen über die Touristen.

Nach wenigen Minuten hatten wir das Grab umrundet und verließen das Mausoleum.

Direkt am Ausgang befand sich der Schalter für die Abholung unserer Kamera. Handys müssen übrigens nicht abgegeben werden. Machte eigentlich auch wenig Sinn aber gut wir halten uns ja an die Spielregeln.

Ein überdachter Weg brachte uns in Richtung Präsidentenpalast und zu Ho Chi Minhs Pfahlhaus. Der Eintritt hier war nicht kostenlos. Wir bezahlten daher 40.000 VND pro Person (ca. 1,30 Euro) und betraten das Gelände. Der prächtige gelbe Kolonialbau, der früher Sitz des französischen Generalgouverneurs war und heute als offizieller Sitz des Präsidenten Vietnams dient, ist nicht öffentlich zugänglich.

Präsidentenpalast in Hanoi
Präsidentenpalast in Hanoi

Wir spazierten an einem kleinen See vorbei zu Ho Chi Minhs Pfahlhaus, dass komplett aus Holz bestand und einen Einblick in sein einfaches Leben gab. Auch hier waren im Verhältnis zur Größe der Anlage wenig Menschen unterwegs.

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Ho Chi Minhs Pfahlhaus
Ho Chi Minhs Pfahlhaus

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Über eine Brücke liefen wir auf die andere Seite und gingen am Ufer des Sees entlang zu den kleineren, gelben Gebäuden, die früher französische Beamte beherbergten.

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Zu guter Letzt liefen wir zum Ho Chi Minh Museum und der dort befindlichen Einsäulenpagode. Sie ist eine der ältesten Pagoden in Hanoi und wegen ihrer außergewöhnlichen Bauweise, die an eine Lotusblüte erinnern soll, ein Wahrzeichen der Stadt. 

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Ho Chi Minh Museum
Ho Chi Minh Museum
Einsäulenpagode in Hanoi
Einsäulenpagode in Hanoi

Auf einer Bank im Schatten rasteten wir ein wenig. Bei sommerlichen 25° war es für einen Erkundungstrip durch Hanoi sehr angenehm.

Wir suchten nun den Ausgang zur Straße, der auf dem großen Gelände gar nicht so leicht zu finden war. Mopeds und Autos dürfen hier nicht fahren.

Erneut konnten wir auf das beeindruckende Mausoleum blicken und gelangten auf den großen Hauptplatz, wo wir einen Durchgang fanden, der uns zur Hauptstraße brachte.

Ho Chi Minh Mausoleum
Ho Chi Minh Mausoleum

Ho Chi Minh Mausoleum

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Wir folgten dieser bis zum Präsidentenpalast und waren erneut beeindruckt davon, was die Leute eigentlich alles auf ihren Rollern transportieren können. Das ist schon Wahnsinn.

Präsidentenpalast
Präsidentenpalast

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Von hier peilten wir den Quan Thanh Tempel an, sahen aber von einem Besuch ab. So beeindruckend wie in Thailand waren die vietnamesischen Tempel bist jetzt nicht.

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Quan Thanh Tempel in Hanoi
Quan Thanh Tempel in Hanoi

Quan Thanh Tempel in Hanoi

Wir befanden uns nun in der Nähe des Westsees, überquerten eine Straße und liefen mit Blick auf die Hochhäuser im Hintergrund entlang einer Promenade am Ufer des Sees her. Unser Ziel war die etwa 900 m entfernte Tran Quoc-Pagode.

Am Westsee in Hanoi
Am Westsee in Hanoi

Am Westsee in Hanoi

Der Verkehrslärm war ständig vorhanden, denn wirklich große, abgetrennte Grünflächen gab es im Zentrum von Hanoi nicht. Ruheorte suchte man daher vergebens.

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Leider war der Zutritt zur Pagode nicht möglich da zwischen 11:00 Uhr und 13:30 Uhr Mittagspause herrschte. Wir hatten erst 12:30 Uhr, so dass wir keine Lust hatten rund eine Stunde auf die Öffnung zu warten.

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Wir machten daher nur von außen ein paar Fotos, genossen die Aussicht und riefen per App ein Grab, dass uns in 10 Minuten zur Zitadelle Thăng Long brachte.

Tran Quoc-Pagode in Hanoi
Tran Quoc-Pagode in Hanoi

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Der epochale Eingang ließ erahnen, dass es hier durchaus voller sein kann. Heute waren allerdings abermals nur wenige andere Touristen unterwegs. 

Wir bezahlten den Eintritt von 100.000 VND / Person (ca. 3,25 Euro), passierten eine Sicherheitskontrolle und traten ins Freie.

Zitadelle Thăng Long
Zitadelle Thăng Long

Die Zitadelle war der Kaiserhof mehrerer vietnamesischer Kaiser-Dynastien, unter denen Thăng Long zwischen 1010 und 1802 mit verschiedenen Namen Hauptstadt war. Der Zentralbereich der Zitadelle wurde 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Zitadelle Thăng Long
Zitadelle Thăng Long

Ein breiter Weg führte uns zum Eingang der Zitadelle, die eher eine historische Ausgrabungsstätte ist.

Zitadelle Thăng Long

Zitadelle Thăng Long

Stufen führten uns hinauf und vom Dach des Gebäudes genossen wir einen herrlichen Ausblick.

Zitadelle Thăng Long

Zitadelle Thăng Long

Zitadelle Thăng Long

Auf selben Weg spazierten wir zurück und statteten dem riesigen Fahnenmast, der sich ebenfalls auf dem Gelände der Zitadelle befand, auch noch einen Besuch ab.

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Fahnenmast

Marcel könnte sich einen Kaffee in kleinen Restaurant und gemeinsam schlenderten wir zum Ausgang.

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Wir riefen uns erneut ein Grab und ließen uns zurück zum Hotel bringen. Die Taxis fuhren allerdings nie bis zum Eingang des Hotels, da dieses versteckt in einer Seitenstraße lag. Auch unser Fahrer ließ uns an einer Ecke raus und wir nahmen die letzten Meter Fußweg in Angriff.

Da wir nach all dem Gucken ein wenig Hunger verspürten, kehrten wir spontan in einem kleinen Restaurant ein und bestellten uns etwas zum Essen. Marcel probierte die traditionelle Pho und ich nahm gebratenen Reis mit Ei und Hähnchen. Leider hatte die Dame wohl nicht verstanden, dass ich keine Zwiebeln wollte, denn auf meinem Teller lagen oben drauf geröstete Zwiebeln. Ich hasse Zwiebeln. Da mich das Schicksal noch häufiger ereilen sollte, speicherte ich die vietnamesische Übersetzung für „keine Zwiebeln“ später ab.

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Wir liefen zurück zum Hotel, legten eine kleine Siesta ein und machten uns gegen 15:00 Uhr zu Fuß auf dem Weg zum nahe gelegenen Hoan-Kiem-See.

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Über die viel befahrene Straße zu kommen war wieder ein Erlebnis aber man muss sich einfach im richtigen Moment trauen. Die Mopeds waren nicht das Problem, die fahren um einen herum. Aber die Autos fahren manchmal doch so schnell und dicht auf, dass ich mich nicht traute.

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Entlang der schönen angelegten Promenade schlenderten wir am See entlang.

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Hoan-Kiem-See in Hanoi

Eigentlich ein idyllischer Park, der aber so nah an der Straße lag, dass man von einem Ruhepol nicht sprechen konnte.

Den Besuch des Ngoc Son Tempels sparten wir uns, da sich eine lange Schlange vor dem Tickethäuschen gebildet hatte.

Ngoc Son Tempel am Hoan-Kiem-See in Hanoi
Ngoc Son Tempel am Hoan-Kiem-See in Hanoi

Stattdessen verließen wir die Promenade, überquerten die Straße und spazierten in Richtung Opernhaus.

Wir liefen am People’s Committee of Hà Nội City vorbei und durchquerten den Ly Thai To Garden.

People's Committee of Hà Nội City
People’s Committee of Hà Nội City
Ly Thai To Garden
Ly Thai To Garden

Ly Thai To Garden

Ly Thai To Garden

Vor Kopf befand sich die State Bank of Vietnam, an der wir nach rechts abbogen und die restlichen Meter bis zum prunkvollen Opernhaus liefen.

State Bank of Vietnam
State Bank of Vietnam

Es wurde zwischen 1901 und 1911 von der französischen Kolonialverwaltung erbaut. Schade, dass während unseres Aufenthalt keine Veranstaltung stattfand.

Opernhaus Hanoi
Opernhaus Hanoi

Wir gingen zurück zum See und folgten der Promenade zum Hotel.

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Im  Hoan-Kiem-See befand sich auch der ansehnliche Tháp Rùa (Schildkrötenturm).

Tháp Rùa (Schildkrötenturm)
Tháp Rùa (Schildkrötenturm)

Zusammen mit Touristen und Einheimischen spazierten wir dem Sonnenuntergang entgegen.

Bevor wir zurück zum Hotel gingen, statteten wir noch der St. Joseph Kathedrale einen Besuch ab. Ins Innere der Kirche konnten wir nicht gehen aber auf dem Hauptplatz wurden gerade der Weihnachtsbaum und die Krippe aufgebaut. Zur Abwechslung waren hier tatsächlich mal mehr Touristen unterwegs.

St. Joseph Kathedrale in Hanoi
St. Joseph Kathedrale in Hanoi

Noch ein letztes Mal galt es die viel befahrene Straße zu überqueren und wir waren zurück im Hotel. 

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Für den Abend hatte Marcel den Besuch der Roof-Top-Bar „Top of Hanoi“ eingeplant. Mit einem Grab ließen wir uns daher in einer guten halben Stunde zu der außerhalb von Hanoi gelegenen Bar fahren.

Wir hofften, dass wir noch einen Platz bekamen, denn reservieren konnte man vorab nicht.

Roof-Top-Bar "Top of Hanoi"

Roof-Top-Bar "Top of Hanoi"

Roof-Top-Bar "Top of Hanoi"

Doch da es heute recht kühl war, waren kaum andere Gäste vor Ort und wir konnten uns einen Tisch auswählen.

Roof-Top-Bar "Top of Hanoi"

Vom 67. Stockwerk des Lotte Hotels genossen wir einen fantastischen Blick über die Häuserwelt von Hanoi. Was für eine Aussicht. Nur die Musik hätte etwas leiser sein können.

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Ausblick von der Roof-Top-Bar "Top of Hanoi"
Ausblick von der Roof-Top-Bar „Top of Hanoi“

Ausblick von der Roof-Top-Bar "Top of Hanoi"

Ausblick von der Roof-Top-Bar "Top of Hanoi"

Marcel hatte noch ein wenig Appetit und bestellte sich eine Kleinigkeit zu Essen.

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Gemütlich ließen wir den Tag mit Blick auf das Treiben der Hauptstadt ausklingen. Sollte über der Stadt Smog liegen, würde ich aber von einem Aufenthalt absehen, da die Sicht dann nicht wirklich beeindruckend ist.

Ausblick von der Roof-Top-Bar "Top of Hanoi"

Ausblick von der Roof-Top-Bar "Top of Hanoi"

Zum Abschluss des Tages spazierten wir durch das angrenzende Shoppingcenter und ließen uns mit einem Grab zurück zum Hotel bringen.

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