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12. Etappe: Von Hilden nach Düsseldorf-Garath

Gesamtlänge: 11,8 km
Wanderzeit: 3 Std.
Aufstiege:  81 m
Abstiege:  79 m


Fronleichnam bot sich heute als optimaler Wandertag an. Das Wetter war schön und nicht zu heiß. So beschlossen Carsten und ich eine weitere Etappe des neanderland STEIGS zu erwandern. Marcel musste heute leider arbeiten und konnte uns nicht begleiten. Die als abwechslungsreiche leichte und praktisch ohne bemerkbare Steigungen durch die Forste im Westen des Neanderlands mit tollen Bachpassagen beschriebene Etappe sollte unser Ziel sein.

Mit Bus und Bahn fuhren wir bis zur Haltestelle Hilden-Hülsen, dem Einstieg der Etappe. Dank GPS-Track wurde der richtige Weg dann auch recht schnell gefunden. Ein Schild an der Bushaltestelle wäre jedoch hilfreich, da man immer vor der Frage steht: „Rechts oder links herum?“.

Nachdem wir kurz an der Hauptstraße entlanggelaufen waren, ging es auf einem kleinen schmalen Pfad in den Benrather Forst hinein. Wir kamen an einem kleinen Sumpfgebiet vorbei und standen kurz darauf auf einem Picknickplatz mit kunstvollen Holzfiguren.

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Wir folgten der Markierung nach links und wanderten im Wald weiter bis zur B228. Dieser folgten wir ein kurzes Stück, überquerten die Straße und liefen parallel zur Autobahn A59.

Nach ein paar Minuten folgten wir dem neanderland STEIG nach links und wanderten am Itterbach entlang. Ein sehr schöner Streckenabschnitt, der leider nach knapp 400 Metern jedoch schon wieder endete und uns nach rechts in den Garather Forst führte. Durch ein Metalltor betraten wir ein Tierschutzgebiet. Eintritt muss man keinen bezahlen. Man merkte allerdings, dass heute ein Feiertag war. Die Leute pilgerten nur so.

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Dem Waldgebiet folgten wir bis zum anderen Ende des Metalltores, traten hinaus und folgten weiter den Wanderzeichen. Wir überquerten einen Fluss und gelangten hinaus aus dem Garather Forst.

Entlang der Felder führte uns der Wanderweg bis zum Oerkhaussee, der sich in Privatbesitz befindet. Von einer neu errichteten Vogelbeobachtungsplattform kann man einen tollen Blick auf den See und die Wassertiere werfen. Dafür, dass so viele Leute unterwegs waren, waren wir die einzigen, die in der Beobachtungsstelle Platz nahmen. Wir legten eine Pause ein und genossen die Aussicht.

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Wir gingen weiter und liefen erneut entlang der Felder. Dabei genossen wir das herrliche Wetter. Die Sonne schien erbarmungslos auf uns nieder und wir waren froh, endlich wieder ein Waldgebiet betreten zu können. Auf kleinen Pfaden liefen wir unserem Etappenziel entgegen. Entlang eines ausgetrockneten Flussbettes wanderten wir weiter. Ein weiterer schöner Etappenabschnitt. Die urige Landschaft und der steigähnliche Charakter ließen die Wandertour noch einmal zu einem schönen Erlebnis werden.

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Entlang des Rietrather Bachs konnten wir Kinder beim Spielen am Wasser entdecken. Der kleine Bachlauf schlängelte sich durch die Landschaft. Links von uns befanden sich bereits die ersten Häuser Gararths. Wir liefen durch ein kleines aber feines Wohngebiet und befanden uns am Ende der Etappe. Dem Schloss Garath.

Die knapp 12km lange Etappe und unser heutiger Wandertag waren damit zu Ende und wir liefen bis zur Hauptstraße. An der Tankstelle gönnten wir uns noch ein Eis und liefen dann zum S-Bahnhof Düsseldorf-Hellerhof, der sich knapp 600m von hier entfernt befand. Von hier fuhren wir zurück nach Hause.