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14. Etappe: Von Monheim am Rhein nach Leichlingen

Gesamtlänge: 22,2 km
Wanderzeit: 5,5 Std.
Aufstiege:  97 m
Abstiege:  45 m


Unsere heutige Wanderetappe führte uns von Monheim über Reusrath nach Leichlingen. 22km sollten es sein und wir trafen erneut um 08:00 Uhr bei Carsten ein. Um 08:45 Uhr erreichten wir den Leichlinger Bahnhof, von dem aus wir uns ein Taxi riefen. Keine 5 Minuten später traf der Fahrer ein und brachte uns für stolze 38 Euro zu unserem letzten Endpunkt, der Alfred-Nobel-Straße in Monheim.

Die heutige Etappe hatten wir ein wenig modifiziert, da der ÖPNV hier am Wochenende nicht wirklich regelmäßig bzw. gar nicht verkehrt. Reusrath hat keinen Bahnhof und der Bus wäre ca. 1 Stunde zurück bis nach Monheim gefahren. Daher hatte ich zu Hause die Etappe bis Leichlingen verlängert.

Der neanderland STEIG führte uns nun zu Beginn durch ein Wohngebiet. Den Wanderzeichen folgend liefen wir auf einem Feldweg zu einem Baggersee. Wir genossen kurz die Sicht und wanderten zwischen den Feldern weiter zum Schloss Laach. Die im Privatbesitz befindliche Villa steht auf dem Grund des Laacher Hofs ist rund 54.000 Quadratmeter groß und liegt östlich des Laacher Sees. Ein prachtvolles Gebäude.

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Wieder führte uns der Weg entlang von Feldern und bald darauf in den Wald hinein. So langsam wurde es immer wärmer. Nach 5 km erreichten wir den Laacher See, um dessen Ufer wir bis zum Stöckenbergsee liefen und die wunderschöne Sicht genossen.

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Wir überquerten eine Landstraße und wanderten an der A59 entlang in den Wald hinein. Froh über die schattenspendenden Bäume, konnten wir den Autolärm doch recht gut ausblenden. Auf schönen kleinen Pfaden entfernten wir uns zum Glück von der Autobahn und erreichten bald darauf die Kleingartenanlage Butterheide. Den folgenden Wegabschnitt hielten wir allerdings für sinnlos. Von der Anlage folgten wir dem Wanderweg nach rechts über ein Feld. Am Rand des Feldes liefen wir entlang, bogen nach links ab und gingen zurück zu der Straße, die zur Kleingartenanlage führte. Diese ca. 3km lange Schleife, hatte uns landschaftlich nicht beeindruckt und wir waren von der Wegführung hier enttäuscht.

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Wir liefen nach rechts und wanderten an den Gleisanlagen entlang. Wir überquerten diese und folgten dem Wanderweg in den Wald hinein. Ein sehr schöner Abschnitt auf breiten Waldwegen erwartete uns. Ohne GPS-Track hätten wir hier jedoch ein Problem gehabt. Anscheinend hat jemand alle Schilder hier entfernt, denn obwohl wir uns direkt auf dem Track befanden, konnten wir keine Wegweiser entdecken.

Entlang der Wupper folgten wir dem neanderland STEIG bis wir einen Parkplatz erreichten. Über diesen wanderten wir nach rechts und liefen erneut unter schattenspendenden Bäumen her.

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Wir überquerten die Wupper und liefen erneut zwischen Feldern her. Bald darauf erreichten wir die Solinger Landstraße, dem eigentlichen Etappenziel. 15,2km bzw. 4 Stunden Wanderung waren es bis nach Reusrath. Wir folgten dem Wanderweg daher weiter.

Für ca. 3km waren die Landstraße und der Lärm der Autobahn nun unser Begleiter. Wir überquerten die Opladener Straße und folgten dem asphaltierten Weg durch ein weiteres Wohngebiet. Über eine Brücke gingen wir erneut über die Wupper und wanderten auf einer breiten Asphaltstraße bis die Wanderzeichen uns nach rechts führten.

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Auf einem Feldweg ging es nun endlich wieder in den Wald hinein. Wir waren sehr froh über den Schatten. Bei knapp 30° und bereits 17 km in den Beinen wollte jeder insgeheim eigentlich nur ankommen. Carsten konnte es kaum erwarten, ein Eis zu essen und ich stimmte fröhliche Wanderlieder an. Das Etappenende nahte.

Wir erreichten den Ortseingang von Hapenrath, bogen kurz darauf nach links ab. Auf tollen schmalen Pfaden, die nach dem letzten Regen zwar noch etwas matschig waren, liefen wir durch den Wald. Am Knochenberg vorbei, überquerten die über die Brücke die Bahngleise und wanderten durch das Further Moor. Ein Highlight und eine schöne Wegführung.

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Knapp 2km später erreichten wir eine Asphaltstraße, überquerten die Bergische Landstraße und die A3, auf der die Leute einen gerade stattgefundenen Unfall beobachteten (und das so langsam entstehende Chaos auf der Autobahn). Von hier waren es jetzt noch 2,2 km bis zum Leichlinger Bahnhof. Sehr gemein, dass die Wegstrecke natürlich über Asphalt führte. Das schmerzte in den Füßen, auch wenn ich auf Wanderschuhe heute verzichtet hatte.

Wir erreichten den Bahnhof gegen 15:00 Uhr und tatsächlich waren es auch wirklich nur 22 km bis hier hin gewesen. Normalerweise kommen ja bei unseren Wanderungen immer so 1-2 km zusätzlich drauf aber schließlich hatte ich ja auch den Track angelegt. Ja, daran lag es wohl 😉

Zum Abschluss des Tages und unserer erfolgreichen Wanderung fuhren wir in die Düsseldorfer Altstadt und ließen den Tag bei Pizza und Pasta Revue passieren.