20170829_061844

Réunion: Die längere Anreise

Nach der Ankunft auf Madagaskar (für den gesamten Bericht siehe HIER), begaben wir uns nach 5 Stunden Erholung im Anjiamarango Beach Resort wieder zum Flughafen. Drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, ist allerdings wirklich zu früh. Irgendwie bekamen wir die Wartezeit rum und konnten dann zum Flugzeug gehen.

Natürlich nicht alle auf einmal. Schön der Reihe nach und ganz entspannt. In Gruppen von ca. 20 – 30 Leuten, mussten wir zuerst unsere Koffer auf dem Rollfeld identifizieren, damit diese verladen werden konnten, dann gab es einen erneuten Sicherheitscheck, bei dem auch noch einmal das Handgepäck geöffnet werden musste. Schließlich konnten wir endlich in den Flieger und starteten sogar früher als erwartet in Richtung Réunion.

Das französische Überseedepartment ist eine Perle im Indischen Ozean. Man hat viele Optionen, wie man die Tage gut verbringen kann. Und man kann sogar mit Euro bezahlen, denn es gehört zu Frankreich.

Doch soweit waren wir noch nicht. Auf Réunion herrscht eine Zeitverschiebung von zwei Stunden. Nur leider ist es gegen 18:30 Uhr auch schon dunkel. So auch bei unserer Ankunft.

Unsere Unterkunft lag knapp 30 Minuten vom Flughafen entfernt. Wir warteten also auf unser Gepäck, gingen durch die Passkontrolle und direkt zum Mietwagenschalter von Hertz.

Mit unserem Renault Clio begaben wir uns dann auf die N1 Richtung La Possession. Unsere Pension „Chambres Reunion“ lag oberhalb der Stadt und wir hatten noch ein paar Serpentinen zu überwinden, bevor knapp 300m vor unserem Ziel die Straße endete. Diese Sperrung kannte aber leider weder das GPS noch Google Maps und so mussten wir kehrtmachen und irgendwie anders zur Unterkunft kommen.

Das gestaltete sich jedoch schwieriger als vermutet, da alle Straßen irgendwie nicht dahin führten, wo wir hinwollten. Schon komisch, dass die Straßenkarten hier so ein Problem hatten.

So wie der Zufall es dann irgendwann wollte, landeten wir auf dem Parkplatz vor der Unterkunft. Jean-Yves und Gabriele erwarteten uns schon. Wir waren froh, nach der abenteuerlichen Anreise endlich angekommen zu sein. Unterwegs wäre ich am liebsten schon umgedreht und hätte ein anderes Hotel für die Nacht gesucht. Hätten wir gewusst, wie sich die Fahrt hier hin noch gestaltet, wären wir wahrscheinlich in der Hauptstadt St. Denis geblieben.

Jetzt waren wir hier und überrascht, dass Gabriele Deutsch mit uns sprach. Da ihr Mann allerdings nur Französisch und Englisch konnte, switchten wir wieder zurück ins Englische.

Gabriele zeigte uns unserer Zimmer für die Nacht und ich war froh, endlich schlafen zu können, auch wenn das Essen heute leider ausfallen musste.

Keine 10 Minuten später lag ich schon in den tiefsten Träumen und wurde nur durch den nächtlichen Starkregen geweckt.