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16. Etappe: Von Solingen nach Haan-Hülsberg

Gesamtlänge: 22 km
Wanderzeit: 4,5 bis 5 Std.
Anstiege:  61 m
Abstiege:  100 m

Nach unserer gestrigen Bloggerwanderung waren wir heute erneut auf dem neanderland STEIG unterwegs. Diesmal wieder in gewohnter Begleitung. Die 16. Etappe wurde in Angriff genommen. Eine knapp 22km lange Wanderung durch die Ohligser Heide, dem Hildener Stadtwald und der Hildener Heide. Anstiege waren heute kaum zu erwarten.

Um 07:30 Uhr fuhren wir zum Endpunkt nach Haan und parkten dort das Auto. Da der Zug nur einmal stündlich nach Solingen fuhr, hatten wir noch Zeit uns beim Bäcker einzudecken und einen Kaffee zu schlürfen.

Dann gings ab zum Bahnhof und mit der S-Bahn nach Solingen. 4 Minuten dauerte die Fahrt bloß. Wir folgten den Zustiegszeichen des neanderland STEIGS und befanden uns nach knapp 1,2km wieder auf dem Wanderweg.

Wir gingen zuerst auf einer Asphaltstraße am Waldfriedhof vorbei und bogen am Ende der Straße nach links ab. Ein paar Meter weiter betraten wir schon die Ohligser Heide. Sie gehört zum Naturraum Hilden-Lintorfer Sandterrassen und steht unter Naturschutz. Dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zufolge besteht das Naturschutzgebietes aus Feuchtheide, Moor- und Bruchwald sowie Heideweiher. Außerdem finden sich hier Fließgewässer mit Röhricht in den feuchten Niederungen, Trockenheide, offene Sandflächen, Eichen- und Birkenwälder.

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Auf breiten Schotterwegen war die Ohligser Heide nun für knapp 1/3 der Etappe unser Begleiter. Leider waren wir zu früh im Jahr dran und das Heidekraut blühte noch nicht aber das ausgedehnte Naturschutzgebiet lädt auch so zu Spaziergängen ein.

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Vorbei am Drei-Insel-Teich marschierten wir weiter bis zu einer Unterführung. Durch diese ging es hindurch und auf einem Waldweg zum Ende der Ohligser Heide.

Wir überquerten die L85 und liefen auf einer asphaltierten Straße an der ehemaligen Waldkaserne Hilden vorbei.

Die kaum befahrene schmale Straße führte uns zur B228, die wir abermals überquerten und auf der anderen Seite direkt den Hildener Stadtwald betraten. Dieser ca. 430 Hektar große Mischwald würde uns nun fast bis zum Ende der Etappe begleiten. Ein riesiges Naherholungsgebiet mit Trimm-Dich-Pfaden, zahlreichen Sitzmöglichkeiten, drei Laufstrecken verschiedener Längen, eine Hundeauslaufwiese und zahlreichen Reit- und Wanderwegen. 20 % des Stadtwaldes stehen unter Naturschutz, da sich hier seltene Pflanzen befinden.

Auf einem schmalen Pfad liefen wir parallel zum Schwimmbad in den Wald hinein. Da sich schon ein wenig Appetit breit machte und es außerdem anfing zu regnen, nutzten wir die Gelegenheit und kehrten in der Pfannkuchenstube ein. Das rustikale und verspielte Restaurant befindet sich ca. 300m ab vom neanderland STEIG direkt am Reitstall der Bibelskirch. Ist jedoch nicht ausgeschildert. Wir haben es dank GPS gefunden. Hier gibt es nicht nur leckere Pfannkuchen, sondern auch andere Speisen. Wir entschieden uns natürlich für den Pfannkuchen. Der war richtig lecker. Mit Preisen ab 7 Euro aufwärts aber auch nicht günstig. Satt waren wir jedoch allemal. Und Nutella kann ich jetzt erstmal nicht mehr sehen .

Mit vollem Magen ging es zurück auf den Weg. So wurden die Kalorien gleich wieder abgewandert. Entlang eines Trimm-dich-Pfades folgten wir den Wanderzeichen weiter.

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Zuerst rechts und dann links herum bogen wir auf einen schmalen Waldweg ab und folgten diesem bis zu einer Gabelung. Danach ging es weiter auf einem breiten Schotterweg. Trotz des schlechten Wetters war im Stadtwald viel los. Alleine war man nur auf den Pfaden abseits der Hauptwege.

In einer großen Holzhütte direkt am Weg legten wir eine Pause ein und rasteten. Leider wurde das Wetter schlechter und erneut setzte Regen ein. Da half all das Warten nicht. Aus dem anfangs angedachten Schauer wurde ein ausgiebiger feiner Landregen. Nur gut, dass es im Wald dank der Bäume trockener war als auf freier Fläche.

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Wir gelangten zum Stadtwaldteich, den wir einmal umrundeten und folgten dem breiten Wanderweg weiter. Wir wanderten auf einem Waldweg weiter und traten dann aus selbigen hinaus. Die B228 wurde erneut überquert und die letzten Kilometer führten uns durch die Hildener Heide.

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In einem ausschweifenden Bogen gelangten wir auf den 106m hohen Sandberg (die einzige knackige Steigung für heute) und liefen zwischen hier bereits blühender Heide und weiten Wiesen zum Ende der Etappe.

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Der Zuweg zum Bahnhof betrug noch einmal gut 2km. Immerhin konnten wir diesen Weg im trockenen zurücklegen. Aber das Wetter war sich noch nicht sicher, ob es noch einmal einen Regenguss herabschicken sollte oder nicht. Wir beeilten uns daher zurück zum Auto zu gelangen und waren begeistert von dieser tollen Etappe, die uns heute fast ausschließlich durch Wälder und Heide geführt hatte.