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Etappe 8 – Von Mirbach nach Hillesheim

Länge: 25,5 km
Dauer: 7 Std.
Anstiege: 420
Abstiege: 460
Geocaches entlang der 8. Etappe:
  • sind bis jetzt nur in Berndorf kurz vor Hillesheim vorhanden, wir hatten jedoch keine Lust mehr.

Gegen 13:30 Uhr wanderten wir weiter auf der 8. Etappe. In Hillesheim – dem Etappenende – hatten wir unser Auto geparkt. 26 km lagen noch vor uns und ich wollte diese 26km unbedingt heute noch schaffen, da ich nicht noch so eine Nacht im Wald erleben wollte.

Von der Kirche wanderten wir kurz am Mirbach aufwärts. Auf einem Grasweg ging es weiter bergauf. Von hier oben konnten wir eine schöne Sicht auf die Kirche und die leuchtenden Felder werfen. In der Sonne war es ziemlich warm auf dem freien Feld und wir waren froh, als wir bald darauf den Wald erreichten.

Immer wieder lichtete sich der Wald und ließ die Sonnenstrahlen hindurch. Ein wirklich schöner Wandertag. Vorbei an einer Schutzhütte ging es auf einen Schotterweg über eine Hochfläche.

Tal abwärts gelangten wir durch den Wald zu einer Straße, die wir überqueren mussten. An Feldern und Wiesen vorbei gelangten wir erneut zu einer Hochebene. Bald schon überquerten wir erneut eine Straße. Der Weg führts uns durch offenes Gelände auf geteerten Wegen entlang. Wir gelangten zu einem Wasserwerk.

Über einen Forstweg ging es hinab ins Tal. Nun verlief der Weg zu einem Steinbruch. Diesen Teil fanden wir nicht so spektakulär, da es viel auf breiten Straßen und geteerten Wegen entlangging.

Am Steinbruch vorbei ging es über einen anfangs breiten Weg, der sich zu einem Pfad verengte, hinab ins Tal zum Höhepunkt unserer Tour: Dem Dreimühlen-Wasserfall. Bei dem Wetter war hier heute einiges los und auch wir legten eine Pause ein. Wirklich schön war es hier. Marcel ging mit seinen Füßen in das eiskalte Wasser. Der Wasserfall entschädigte uns für den vorher etwas weniger spannenden Anmarsch.

Nach der Pause gingen wir auf dem Pfad weiter über eine Brücke. Die Wanderstrecke verlief nun im Tal an einem Bach entlang. Wir gelangten zur „Nohner Mühle“. Hier konnte man einkehren. Da es jedoch sehr voll vor Ort war, zogen wir es vor, weiterzuwandern.

Der folgende Weg verlief anfangs auf einem geteerten Radweg. Auch dieser Teil der Strecke war nicht so schön, wie erhofft. Nach ca. 2km erreichten wir Niederehe. Über eine ehemalige Bahntrasse wanderten wir durch das Dorf. In einem Biergarten kehrten wir ein und genossen ein kühles Getränk. So langsam ging nun die Sonne unter und wir hatten noch ein paar Kilometer vor uns.

Nach der kurzen Stärkung ging es weiter. Durch das Dörfchen folgten wir nun dem Eifel-Krimi-Wanderweg hinauf in den Hang. An Felsen vorbei liefen wir kurz an der Landstraße entlang. Danach zweigte der Eifelsteig nach rechts ab. Durch einen Wald ging es steil aufwärts und schon bald erreichten wir erneut offenes Gelände. In der Ferne entdeckten wir bereits die Burg Kerpen, in dessen Richtung unser Weg führte. Kurz vor der Burg bogen wir wieder in einen Wald hinein. Anschließend ging es nach einer kurzen Wanderung hinab zur Burg.

Nachdem wir die Burg und die Aussicht genossen hatten, verlief unser Weg weiter zu einem riesigen Steinbruch. Von hier aus waren es nur noch knapp 4km bis nach Hillesheim. Nach bereits 36 gelaufenen Kilometer zogen sich diese jedoch wie Gummi. Die Beine waren schwer, die Füße schmerzten und zudem ging nun auch die Sonne unter. Wir wanderten entlang des Steinbruchs und entdeckten Blindschleichen.

Auf einem breiten Wirtschaftsweg ging es weiter auf der Anhöhe am Waldrand entlang. In der Ferne konnten wir die Berge im Licht der untergehenden Sonne sehen. Wir näherten uns Berndorf. Auf Asphalt durchquerten wir das Dorf und gingen zu einer Kirche. Hier mussten wir unbedingt rasten. Es dämmerte zwar schon aber die Füße konnten einfach nicht mehr. Das Aufstehen nach so einer Rast ist allerdings noch sehr viel schlimmer. Die Füße pocherten und ich hatte das Gefühl, gleich nur noch auf allen Vieren krabbeln zu können. Wir gingen von der Kirche über Stufen hinab aus dem Dorf hinaus.

Bevor wir nun das Etappenziel erreichten, mussten wir noch einen langen und steilen Grasweg emporsteigen. Oben angekommen ging es erneut über einen Grasweg und über freies Feld den Lichtern von Hillesheim entgegen. Abwärts gelangten wir nun im Dunkeln nach Hillesheim, wo wir zum Glück nur noch ein kurzes Stück bis zum Auto laufen mussten. Danach aßen wir eine leckere Pizza und fielen erschöpft in den Schlaf.