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Prag: Sightseeing in der goldenen Stadt

Als ich am morgen rausschaute, schien doch tatsächlich die Sonne. „Super, dann kanns ja losgehen“. Naja irgendwie dauerte das doch alles ziemlich lange. Wir verpassten das Frühstück und Marcel gönnte sich einen Hamburger am morgen Lachend Zuerst gingen wir nun zum Petřín. Ein 327m hoher Hügel. Er liegt am linken Ufer des Flusses Moldau. Die Sicht auf Prag sollte von dort aus toll sein. Außerdem befinden sich diverse historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten auf dem Hügel.

Die erste Schwierigkeit ergab sich nun einen Aufgang zu finden, denn die meisten waren aufgrund des Schnees gesperrt. Übrigens wars heute sehr kalt. Das sollten wir noch merken. -13° sagte uns die Rezeptionistin. Das waren mindestens -15° aber Marcel fand es ja heute wärmer als gestern. Zwinkernd (Immerhin revidierte er nachher seine Aussage Cool) Wir gingen nun nach oben. Die Aussicht wurde leider durch Bäume verdeckt.

Zum Aufwärmen besuchten wir das Spiegelkabinett in dem es bspw. Spiegel gab, die das Bild verzerrten. Man wurde mal groß und mal klein. Dick oder dünn.

Wir verließen das Spiegelkabinett und gingen zu einem Aussichtspunkt. Der Blick auf die Moldau und auf Prag waren wirklich wunderschön.

Danach wollten wir die Prager Burg besuchen. Vorher kamen wir noch an der Lennon Wall vorbei. Uns war jetzt allerdings so kalt, dass wir zuerst mal in ein Cafe einkehrten und uns aufwärmten.

Nach der kleinen Aufwärmpause gings nun weiter Richtung Burg. Auch von hier war die Aussicht auf Prag wieder super. Heute ist sie offizielle Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom.

Von hier oben gingen wir nun nach unten zum Goldmachergässchen (Zlatá ulička) mit Häuschen aus Gotik und Renaissance, wo 1917 in Haus Nr. 22 vorübergehend Franz Kafka lebte.

Die Sonne verabschiedete sich so langsam und mit Einbrechen der Dunkelheit wurde es immer kälter. So langsam auch richtig unangenehm. In Windeseile begaben wir uns zur Karlsbrücke und von dort aus in die Neustadt. Auf der Karlsbrücke war so bitterkalt und der Wind tat sein Übriges.

In einem Bistro in der Neustadt kehrten wir erneut ein und aßen dann auch gleich etwas. Eigentlich wollte Marcel gerne etwas typisch Tschechisches Essen, doch weder er noch ich hatten große Lust bei der Kälte durch die Stadt zu rennen und was Geeignetes zu suchen. Somit gabs für mich einen Salat (Ich hatte eigentlich überhaupt keinen Hunger) und Marcel aß einen Burger.

Danach gings weiter durch die Stadt zu einem schönen weihnachtlich geschmückten Platz.

Mein Orangensaft in der Flasche, die ich in der Hand hielt, war am Ende des Tages übrigens eingefroren ;-).