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Etappe 6 – Von Kloster Steinfeld nach Blankenheim

Länge: 22,5 km
Dauer: 6 Std.
Anstiege: 350
Abstiege: 380
Geocaches entlang der 6. Etappe:
  • „Römerkanal Ziel im grünen Pütz“ (GC187YH) (Tradi)
  • „Eifelsteig 6. Etappe, der 1.“ (GC35KTD) (Tradi)
  • „Fossilienacker / Acre of Fossils“ (GC293KR) (Earthcache)
  • „Römerweiher“ (GC2PCBX) (Tradi)
  • „Nettersheim (Eifel) in the Devonian period“ (GC18TMJ) (Earthcache)

1. Teil

Nach unserer Stärkung in der Klosterschänke entschlossen wir uns, einen Teil der 6. Etappe zu gehen. Unser Tagesziel war Nettersheim. Es war 15 Uhr und wir wollten dort noch im Hellen ankommen. Ein zielstrebiger Plan, der leider nicht aufging.

Von der Klosterschänke ging es bergabwärts ins Gillesbachtal. Über eine Brücke überquerten wir den Gillesbach und wanderten zum „Eifelblick“. Nach einem kurzen Anstieg wurden wir mit einem tollen Blick auf das Kloster und die Eifel belohnt.

Vom Eifelblick stiegen wir bergab über einen Pfad hinab in den Wald. Wir folgten dem Waldweg noch ein kurzes Stück und erreichten schon bald den Waldrand. Wir genossen die weite Sicht auf der Hochebene, bevor wir über einen Grasweg wieder in den Wald hineinwanderten.

Immer weiter wanderten wir nun Richtung Nettersheim. Wir kamen an einen Weg der neben einer Bahnlinie langführte, bis wir die römische Wasserleitung (Quellfassung „Grüner Pütz“) erreichten.

Es war ca. 17 Uhr und schon fast dunkel. Renate und ich waren ziemlich kaputt und wollten möglichst noch im hellen aus dem Wald. Álso ging es schnell weiter bergauf durch den Wald.

An einem Parkplatz machten Günter und Marcel noch einen Cache. Renate und ich gingen schon einmal weiter bergauf durch den Wald. Der Pfad war kaum zu erkennen, daher mussten wir auf die Schilder achten. Wir erreichten bald einen Forstweg und kamen aus dem Wald. Es war nun richtig dunkel und wir hatten keine helle Taschenlampe dabei.

Wir erblickten bereits die Lichter von Nettersheim. Steil bergab ging es jetzt noch über die Viehweide und im Dunkeln mussten wir sehr gut aufpassen, wo wir hintraten. Dann erreichten wir auch bald den Teerweg, der uns nach Nettersheim geleitete.

Hier hatten wir uns jetzt wahrlich die Pause für heute verdient. Wir gingen in Nettersheim in eine Dönerbude und blieben die Stunde – die wir noch hatten, bis der Zug kam – hier. Danach ging es zurück zur Ferienwohnung, wo wir totmüde ins Bett fielen.


 2. Teil

Erst im April 2011 schafften wir es zum letzten Teilstück von Nettersheim nach Blankenheim. An einem wunderschönen Frühlingswochenende fuhren wir mit dem Auto nach Hillesheim. Dem Endpunkt der 8. Etappe. Wir wollten unterwegs in einer Hütte bzw. im Wald mit dem Zelt übernachten.

Um 9 Uhr kamen wir in Hillesheim an. Der Bahnhof liegt allerdings 3km von Hillesheim entfernt in Oberbettingen. Wir hatten nun die Wahl, entweder das Auto dort zu parken und auf dem Rückweg von Hillesheim nach Oberbettingen zu laufen oder das Auto in der Stadt zu parken und zum Bahnhof zu laufen. Wir entschlossen uns für letztere Variante.

Der Zug nach Nettersheim fährt alle zwei Stunden. Wir nahmen den um 10:02 Uhr. Die Zugfahrt von Oberbettingen nach Hillesheim dauert 29min.

In Nettersheim angekommen überquerten wir die Gleise und begannen mit dem Eifelsteig. Der Weg führte uns zum Naturschutzzentrum. Dort gingen wir kurz in einen Laden und ich kaufte mir einen schönen Edelstein. Von dort wanderten wir weiter in Richtung „Kalköfen“. Vorher machten wir jedoch noch einen Abstecher zum Fossilienacker. Auf dem Feld kann man mit Hammer und Meißel (oder auch ohne) nach Fossilien suchen. Ein wahres El Dorado für mich. Steine finde ich sehr interessant. Sind dann noch Fossilien enthalten, setzt das dem Ganzen noch eine Krone auf. Sehr cool. Marcel hingegen, der Steine langweilig findet, fand auf Anhieb einen Stein mit Fossil. Der Abstecher hier hinauf hatte sich wirklich gelohnt.

Zurück an den Kalköfen ging es nun auf einem breiten Wanderweg zu einem See (Dem Römerweiher).

Nun wanderten wir eine zeitlang auf Schotter- und Forstwegen in Richtung Blankenheim. Weideflächen begleiteten uns nun auf unserem Weg. Immer einen Blick ins weite Tal schweifend wanderten wir weiter.

Viel Wald sehen wir heute nicht aber so konnten wir sehr viel von der Umgebung erblicken. Wir gelangten ins Haubachtal, kamen auch hier wieder an einem See vorbei und machten KEINE Pause. 🙂

Dafür ging es jetzt etwas bergaufwärts zu einer Hochebene. Dort fanden wir eine Picknickstätte und machten… Pause. Frisch gestärkt ging es wieder auf einem Forstweg weiter.

Bald gelangten wir in einen Wald und wanderten immer Richtung Blankenheim.

Kurz vor dem Etappenziel erreichen wir den Tiergartentunnel, einem historischen Tunnelbau der der Wasserzufuhr für die Burg Blankenheim dient. Der Tunnel verfügt über fünf Bauschächte und Teile des Tunnels sind begehbar.

Nachdem wir auch hier eine kurze Rast eingelegt hatten, gelangten wir schon bald zur Burg Blankenheim. Ein schöner Bau, von dessen Treppenstufen man einen herrlichen Blick auf Blankenheim genießt.

Im Städtchen ankommen, setzten wir uns in eine Eisdiele und genossen unsere wohlverdiente Pause.