17. Etappe: Von Haan-Hülsberg nach Haan-Gruiten

Gesamtlänge: 11,4 km
Wanderzeit: 3,5 bis 4 Std.
Anstiege:  194 m
Abstiege:  150 m

Der Herbst bietet sich als Wanderzeit immer wieder an. Und so kam es, dass wir bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen um die 24° Grad zu einer weiteren Wanderetappe im Neanderland aufbrauchen.

Zusammen mit Carsten ging es entlang der 17. Etappe des neanderlandSTEIGs. Die als „leicht“ bewertete Tour führte uns ca. 11km hauptsächlich durch das Ittertal mit seinen tiefen Tälern. Entlang der Strecke finden sich Kotten, wie die Heidberger Mühle, deren Wasserräder einst Hammeranlagen, Schleifsteine und Blasebälge der Schmiedefeuer zur Herstellung von Metallwaren antrieben.

Das Auto parkten wir auch heute wieder am Endpunkt in Haan-Gruiten. Startpunkt war der Bahnhof Haan.

Wir folgten den Zubringerzeichen des neanderlandSTEIGs für knapp 2km.

Über eine kleine Brücke, die den Thienhauser Bach überspannte, gelangten wir zur einer Straße und nahmen von dieser den abzweigenden Waldweg bergauf.

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Am Waldrand angelangt, folgten wir diesem nun für eine Weile und erreichten erneut eine Straße. Diese führte uns zur Bruchermühle und dem sich im Privatbesitz befindlichen Schloss Caspersbroich. Schade, dass man nicht allzu viel von dem Schloss sehen konnte.

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Wir gelangten nun ins Ittertal und liefen auf einem schönen Waldweg bis zu einer offenen Weidefläche.

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Die Sonne lachte und das Wetter war einfach herrlich zum Wandern. Wir genossen die bereits einsetzende Herbstfärbung und die tolle Landschaft.

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Der neaderlandSTEIG führte uns wieder in den schattenspendenden Wald mit seinen meterhohen Bäumen hinein.

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Nach einer Weile erreichten wir einen Wanderparkplatz, von dem aus sich die knapp 200m entfernte und unter Denkmalschutz stehende Breidenmühle erreichen lässt.

Wir folgten jedoch weiter den Wanderzeichen und überquerten eine Brücke, die uns an den Rand eines Wohngebiets brachte.

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Wir überquerten die Ittertalstraße und gelangten zum Restaurant Heidberger Mühle.

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Der Wanderweg führte uns links am Restaurant vorbei. Ein Blick nach rechts ließ uns einen gepflegten Teich im Garten des Restaurants entdecken.

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Der Wald hatte uns wieder und nach kurzer Zeit erreichten wir eine Kreuzung, an der sich eine eingemauerte Quelle befand. Trinkbar ist das Wasser jedoch nicht.

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Wir liefen weiter geradeaus durch den Wald, überquerten eine Straße und gelangten – leicht bergan – zum Solinger Freizeittal und dem Historischen Freizeitpark Ittertal. Viel zu sehen gab es hier nicht, da das dichte Blattwerk und die vielen Bäume die Sicht versperrten.

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Erneut liefen wir durch das schöne Waldgebiet des Holzerbachtals. Die bunten Farben des Herbstes setzten jedoch gerade erst ein und der heutige Tag erinnerte uns eher an einem Sommertag.

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Wir verließen den Wald und erreichten alsbald einen Rastplatz mit Blick auf das Tal. Hier gönnten wir uns eine ausgiebige Pause und genossen den tollen Tag.

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Dann folgten wir dem Weg hinauf bis zur Straße, überquerten diese und wanderten auf dieser geradeaus weiter bis zu einer Autobahnbrücke.

Hinter der Brücke folgten wir dem neanderlandSTEIG nach links auf einem kleinen Trampelpfad, der uns zu einer Baumschule führte.

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Auf einen Feldweg gelangten wir bis zu einer Straße.  Den Wanderzeichen folgend kamen wir zu einer Tankstelle an einer großen Kreuzung.

Ein Schotterweg führte uns nun stetig geradeaus und direkt an den Bahnschienen entlang bis zum Zielpunkt des Bahnhofs Gruiten.